Mittwoch, 27. Februar 2008

Top of the Rock

Die Spitze des Rockefeller Centers

Vorweg: das war mit Abstand einer der besten Tage (Abende) auf unserem ganzen Trip. Das live zu sehen, diese riesige Stadt und das Lichtermeer, zu dem sie bei Nacht wird, ist schon unbeschreiblich.

Wir waren, galube ich, mehr als 2 Stunden da oben und haben die Atmosphäre praktisch in uns aufgesogen. Jeder von uns war von diesem Erlebnis überwältigt. Ich kann nur hoffen, dass die Bilder halbwegs rüberbringen, wie das alles tatsächlich ausgesehen hat. Wer von euch mal hier sein wird, muss die Chance nutzen und das auf jeden Fall auch machen.

Jetzt hör ich aber auf zu labern und lasse euch endlich Bilder gucken. Auf gehts!


Top of the Rock

Der achtundzwanzigste Dezember

Der Tag geht - wie erwartet - erst relativ spät los. Während unsere zwei spanischen Schlafmützen noch im Bett bzw. Bad rumlümmeln, waschen Priscilla und ich unsere Wäsche in einem kleinen chinesischen Waschsalon um die Ecke. Das komplette Paket, mit waschen und trocknen, kostet am Ende um die 5 Dollar.

Gegen 14 Uhr gehts dann endlich raus aus dem Appartement und rein in die Stadt. Wir schauen uns das Flat Iron (flaches (Bügel-)Eisen) an, ein Gebäude mit sehr eigenwilliger Form; aber das seht ihr ja gleich selbst. Danach besuchen wir den direkt nebenan gelegenen Madison Square Park, der übrigens winzig klein ist.

Nach diesen zwei Besichtigungen wird es dann auch schon wieder dunkel. Wir entschliessen uns, New York mal bei Nacht von oben zu betrachten - wir kaufen also Tickets für das Rockefeller Center und... das war so gut, das kriegt einen eigenen Eintrag sowie ein eigenes Bilderalbum. Etwas Geduld, bitte!

Zum Abschluß des Tages gehts dann ins MoMa, das Museum of Modern Art. Hier stellt sich mal wieder heraus, dass ich ein völliger Kunstbanause bin - für mich war das alles Mist :-) die Kunstkenner in der Runde mögen meine Unwissenheit entschuldigen.

Und nun die Fotobeweise des Tages:


Bügeleisenhaus und Museum der modernen Kunst

Sonntag, 24. Februar 2008

Der erste Nach-Weihnachts-Tag

Wieder gehts erst gegen 13 Uhr aus dem (neuen) Haus, unser erster Stop ist die Bibliothek, die man z.B. in "The Day after Tomorrow" sehen konnte. Nach dieser Besichtigung gehts weiter zur St. Patricks Church, die wir uns heute auch mal von innen ausschauen.

Beim darauf folgenden durch die Stadt spazieren kaufen Priscilla und ich schon mal die Tickets für das Empire State Building (ja, dafür muss man so 20-30 Dollar berappen). Heute lohnt es sich aber nicht, ganz nach oben zu gehen, weil die Sicht heute nicht besonders ist. Aber wir kommen an nem anderen tag vorbei. Todsicher!

Danach ist der Tag auch schon wieder gehalten. Wir kehren zurück in unser Heim, Marta und ich kochen wieder und es wird bis tief in die Nacht gegessen und getrunken. Es geht ers nach 4 Uhr ins Bett. Das sieht nicht gut aus für morgen ;-)


Und weiter wird Sight gesehen

Der zweite Weihnachtstag

Nur falls ihr euch fragt: ja, ich habe gerade relativ viel Zeit. Keine Hausaufgaben, nix zu lesen, und auch sonst ist im Moment nicht so viel los. Also freut euch und lest weiter meine Abenteuer in Amiland.

Wie ich befürchtet hatte, kommen wir wieder erst sehr spät aus den Betten. Während Priscilla und ich schon früh (gegen 11 Uhr :-) aufstehen, dauert der Schlaf der Spanier etwas länger.

Als wir dann endlich die Wohnung verlassen, gehts auf zum Central Park, der grünen Oase im Herzen von Manhatten. Ist wirklich sehr schön da, aber es war auch unwahrscheinlich kalt an diesem Tag. Nach 3 Stunden im Central Park waren wir komplett durchgefroren, ich konnte meine Finger praktisch nicht mehr bewegen. Wir flüchten also in ein kleines Cafe, wo wir heiße Getränke zu uns nehmen.

Danach machen wir uns auf den Weg zum Lincoln Center, wo das Musical "Der Nußknacker" gezeigt wird. Wir (was heißt: die Mädels) wollen dafür Karten haben. Leider (für die Männer: Gott sei Dank) sind die meisten Aufführungen ausverkauft und die noch erhältlichen Plätze sind so schlecht, dass uns davon abgeraten wird, die zu kaufen.

Danach gehts zurück ins Mikes Appartement, das wir noch an diesem Abend verlassen. Wir ziehen um in unser neues, gemietetes Apppartement, etwas weiter südlich in Manhatten. Wir kochen in unserem neuen Heim und gehen wiederum spät ins Bett, was wohl wieder zu verspätetem Aufstehen führen wird...

Zweiter Weihnachtstag 2007

Der erste Weihnachtsfeiertag

An diesem Tag waren wir richtig faul. Ich war mit 9:30 schon recht früh auf, aber die anderen sind erst nach 13:00 Uhr aufgestanden, weshalb wir die Wohnung (immer noch Mikes) auch erst um 15:30 verlassen haben. Was für eine Verschwendung wertvoller Zeit...

Wir sehen uns die eher künstlerisch angehauchten Stadtteile Soho und Greenwich an, wo wir auch in einem kleinen chinesischen Cafe einen Zwischenstop einlegen. In einem Supermarkt, der für New Yorker Verhältnisse extrem billig ist, ein, um ein Festmahl für heute Abend zubereiten zu können.

Das machen Marta und ich dann auch - es gibt Pasta mit Tomatensoße. Allerdings entsteht dabei, wie auch immer das geschehen konnte, eine Menge Rauch. Und natürlich lösen wir so den Feueralarm aus. Eine Sirene und eine gellende Stimme, die unaufhörlich "Fire, Fire" durch die Wohnung schreit, sind das Ergebnis. Erst ein Anruf bei der Rezeption beendet den Alarm.

Die Pasta ist aber trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) ein Gedicht. Es geht wieder erst spät ins Bett und ich befürchte, dass wir auch morgen wieder nur spät aus den Startlöchern kommen werden :-(


25.12.07

Samstag, 23. Februar 2008

Juhu, WEIHNACHTEN!!!

Mein erstes Weihnachten ganz ohne Geschenke. Aber ich bin ja in New York, das soll mal Geschenk genug sein. Los gehts!

Zunächst bringen wir Natalia zu ihrer U-Bahn-Station, sie verläßt uns nämlich heute schon wieder. Da diese direkt neben dem Empire State Building ist, fassen wir den Entschluß, da doch mal reinzugehen. Eine mehr als 2-stündige Wartezeit bringt uns aber dazu, den Tag komplett umzuplanen. Eine der besten Entscheidungen, die wir treffen konnten!

Auf gehts zur südlichen Spitze von Manhatten, zum Ground Zero, wo früher die Twin Towers gestanden haben. Leider kann man davon keine Bilder machen, Ground Zero ist praktisch komplett abgesperrt.

Danach gehts zur Wall Street, wo wir sensationelle Bilder mit einem Cop machen. Müsst ihr euch später ansehen.

In der U-Bahn haben wir dann Julia Styles gesehen, davon gibts leider keine Bilder. Nur fast. Aber das seht ihr ja gleich.

Nach einer kleinen Stärkung gehts zu Fuß über die Brooklyn Bridge rüber nach Brooklyn und dann gleich wieder zu Fuß zurück nach Manhatten über die Manhatte Bridge.

Diese endet in Chinatown, wo wir dann noch shoppen und etwas essen. Es war verdammt kalt, was vor allem auf den beiden Brücken mit dem Wind recht brutal war. Aber die Bilder sind trotzdem gut geworden :-)

Wie immer klingt der Abend in Mikes Wohnung aus. Unser Weihnachtsmahl besteht aus Brot, Käse, Tomaten und Truthahnwurst. Was für ein Fest. Besser gehts nicht!


Weihnachten

Noch 1 Tag, bis das Christkind kommt

Es weihnachtet schon sehr. Dann mal auf zu den Geschehnissen des 23. Dezember:

Nachdem uns die Fahrstuhlsteckenbleiber vom letzten Tag verlassen haben, sind wir endlich ganz allein in New York. Wir machen uns auf und essen zunächst was in dem kleinen Restaurant "Tramstation", wo wir auch Natalia treffen. Zusammen sehen wir uns einen riesigen Spielzeugladen (Yannik hätte seinen Spaß gehabt) und den Apple Store an.

Danach gehts wieder mal zum Rockefeller Center und dem dortigen Weihnachtsbaum (da waren wir wirklich mehrfach). Auf dem Weg zurück kommen wir dann noch am Disney Store vorbei, wo der Liebhaber von Micky Maus und Co. auf 3 Etagen alles findet, was das Herz begehrt. Und auch coole Fotos wurden da gemacht. Guckst du später!

Da wir nicht die ganze Zeit in Mikes Appartement bleiben wollen, werden wir uns eine eigene kleine Wohnung für unsere Vierergruppe mieten. Wird 225 Dollar für jeden kosten für 10 Tage - ganz ok. Die Wohnung schauen wir uns heute an - macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Zwar sehr klein für 4 Leute, aber wird schon hinhauen.

Zum Abschluß des Abends gehts wieder zurück ins Mikes Millionen-Dollar-Wohnung. Hier feiern wir nach Mitternacht Priscillas Geburtstag - ja, sie hat wirklich am 24. Dezember Geburtstag. Nach leckerem Kuchen geht es gegen 2 Uhr ins Bett - morgen haben wir einiges vor, ihr werdets sehen.

Doch jetzt zuerst mal zu diesem eher ruhigen Tag die Bilder:


Noch ein Tag, bis das Christkind kommt

Mittwoch, 20. Februar 2008

Kotzen, Duschen, Stretch Limos und Im-Fahrstuhl-stecken-bleiben

Also, endlich kann es weitergehen, nachdem ich die was-weiß-ich-wieviele Bilder von Jose geordnet habe. Dann mal auf zum 22. Dezember:

Wie ihr ja noch wisst, waren wir gestern Abend in einem Club und Anais war leicht angeschlagen. Wie sich am morgen heraus stellt, war sie aber nicht nur leicht angeschlagen - sie hat die Nacht über 2 Mal gekotzt. Haha :-P

Und noch ne lustige Geschichte hätte ich zu erzählen. Der Titel. "Ich und die Dusche - Teil 2". Wieder will ich duschen und wieder stehe ich 10 Minuten in der Dusche rum und kriege das Ding nicht zum Laufen. Nach allem möglichen Rumprobieren hab ich aber dann doch entdeckt, wie man die Dusche in Betrieb nimmt. Man konnte den Ausfluss des Wasserhahns in der Badewanne nach unten ziehen und das hat dann die Dusche aktiviert. Ich bin einfach nicht für komplizierte Technik gemacht. Ein Wunder, dass ich diesen Blog schreiben kann :-)

Anais verläßt die Gruppe später am Tag Richtung Maine, aber wir bekommen Verstärkung in Form von Priscilla, einer Freundin von Marta. Sie ist aus Costa Rica und unterrichtet am gleichen College wie Marta Spanisch.

Wir sehen uns die Grand Central Station an, wo auf Grund der Weihnachtszeit alle 15 Minuten eine Lightshow zu sehen ist. Sehr cool, Bilder davon gibts im Album. Und natürlich schauen wir auch wieder am Times Square vorbei.

Später am Abend gehts dann nach Little Italy, wo wir ein paar von Mikes Freunden wiedertreffen. Wir essen in einem netten Restaurant Pizza, während Mike und Kollegen in einem schweineteuren Restaurant einen drauf machen. So ziemlich alle Freunde von Mike haben richtig viel Kohle. Nach Hause gehts dann in einer Stretch Limousine, die auch von Mikes Freunden bezahlt wird. (Von Little Italy gibts leider keine Bilder, nur von der Limo :-)

Wieder im Appartement treffen wir dann den Rest von Mikes Freunden, die bereits von den Portiers (ja, hier hat man so was) reingelassen wurden. Alle sind schon gut am Trinken und nach kurzem Aufenthalt gehen Mike und Kollegen auf Tour. Jose, Marta, Priscilla und ich bleiben in der Wohnung, um es mal langsam angehen zu lassen. Doch die Jungs kommen nicht weit. Sie sind nämlich nicht clever genug, um ihr Gewicht auf verschiedene Fahrstühle zu verteilen. Das bedeutet, dass alle 14 Mann in einen Fahrstuhl rennen... und auch prompt im Keller stecken bleiben.

Mike ruft uns an, die Polizei und die Feuerwehr werden neben dem hoteleigenen technischen Dienst von den aufgeregten Freuden von Mike auch noch benachrichtigt. Irgendeiner von Mikes Freunden meint doch tatsächlich zu Jose und mir, wir sollten ihnen doch noch Bier und Schnaps in den Fahrstuhl bringen, damit sie schon mal anfangen können zu feiern. Alter, klappts noch? Nach endlosen Diskussionen hole ich einen Polizisten, der klipp und klar den Genuß alkoholischer Getränke untersagt. Wer hätte das gedacht? Als die Truppe dann aus dem Fahrstuhl rausgeholt wird, besitzt nur ein einziges Mädel den Anstand, sich bei Feuerwher und Polizei zu bedanken. Einer meint doch tatsächlich: "Danke, dass es so lange gedauert hat!" Dem hätte ich am liebsten in die Zähne gehauen. So ein Arsch!

Nachdem das alles gegessen ist, gehts für uns zurück ins Appartement und wir schlafen friedlich. Bis die Partygesellschaft mitten in der Nacht zurückkommt und uns alle wachmacht. Aber was willste machen. Wir versuchen weiter zu schlafen. Bis morgen früh!

In New York am 22.12.2007

Freitag, 15. Februar 2008

Hiobsbotschaft und Valentinstag-Depression

Hi ihr alle,

also, zuerst mal zum Blog und zu New York:
Hab gestern die letzten 4000-5000 Bilder bekommen. Sobald ich sie sortiert habe, gehts hier weiter. Also noch etwas Geduld!!

Zur Hiobsbotschaft:
Priscillas DigiCam wurde geklaut :-( Da war doch das Video drauf, wie ich die Stufen der Rocky-Treppe in Philadelphia hochlaufe... ich könnte heulen. Was für ein Verlust. Was ist mein Leben denn jetzt noch wert? ;-)

Und zur Valentinstag-Depression:
Kann es wirklich sein, dass nur eine einzige von euch allen, meinen tausenden von treuen Leserinnen (und wegen mir auch Lesern), an mich gedacht hat???
Ich hab heute den ganzen Tag geweint, weil mich keiner lieb hat :-P
Und an dieser Stelle gaaaaaaaaaaanz liebe Grüße an die einzige Dame, die an mich gedacht hat. Sie weiß ja, wer gemeint ist :-)

Dienstag, 12. Februar 2008

Montag, 11. Februar 2008

Ein Wochenende in der Sonne

Das letzte Wochenende war sensationell. Temperaturen wie bei uns im Hochsommer. Unglaublich, und das im Februar!

Freitag in der "Mittagspause" der Uni (12:30 - 13:30) hat draußen ein DJ aufgelegt. Hat super guten House gespielt und da es wunderbar warm in der Sonne war, hat sich die Mittagpause wie Urlaub angefühlt. Nur noch ein Cocktail, und es hätte auch Ibiza sein können. Das war eine richtigt gute Einstimmung aufs Wochenende!

Abends waren wir im Kino, in dem Independent Film "Caramel". Wird bei uns wahrscheinlich nie im Kino zu sehen sein; er ist es aber defenitiv wert, ihn sich anzusehen. Der Film spielt in Beirut und beschreibt das Leben von ein paar Frauen in der heutigen Gesellschaft, zwischen Moderne und Religion. Das hört sich jetzt sehr ernst an, ist aber tatsächlich eine Komödie. Wirklich empfehlenswert!

Samstag sind wir dann, bei 33°C, an den Strand. Dort war es aber wesentlich kühler, nur noch 22°C, so dass Natalia dort doch ganz schön geforen hat. Aber es war sooo cool, Anfang Februar in der Sonne am Strand zu liegen. Yes!

Abends gings dann zum "Winter Formal", eine Tanz- oder Discoveranstaltung, die die Uni ausrichtet. Das ganze war in der Mensa. Gemäß dem Motto musste man sich dann auch ordentlich aufbrezeln, sprich: alle Mädels hatten Kleider an (oder was sie dafür hielten ;-) und alle männlichen Besucher Anzüge. Sogar ich mit meiner Anzugallergie hatte keine Chance. War sehr cool, Bilder davon gibts zu einem späteren Zeitpunkt.

Sonntag waren wir dann für ein zwei Stunden am Pool. Das Wetter hier ist einfach sensationell :-) Dnach hab ich dann spanisch gelernt für meinen Test, der vor einer Stunde zu Ende ging. War ganz ok, hatte keine größeren Probleme.

So, jetzt gibts hauptsächlich Bilder vom Strand (war übrigens wieder Manhatten Beach), die Partybilder reiche ich nach.

Wochenende der Sonne

Freitag, 8. Februar 2008

Jetzt mal halblang

So, auf die nächsten Bilder müsst ihr jetzt etwas warten, wird sicher Wochenende oder Anfang nächster Woche.

Grund: ich hab immer noch nicht die Bilder von Jose, und das dürften wohl ein paar sein, ein paar tausend, genauer gesagt. Außerdem krieg ich am Wochenende auch die Bilder von Marta und von Priscilla. Wer Prescilla ist?

Nun, das ist eine andere Geschichte. Und die wird auch ein anderes Mal erzählt. Deshalb: dranbleiben! :-)

Die letzten 80 Kilometer

Wir bleiben lange bei Mike und seinen Eltern und kommen deshhalb auch erst zwischen 17 und 18 Uhr in New York an.

Wo genau? 38. und 1. Street in Manhatten, in einem Hochhaus. Hier geht es ab in den 33. Stock (!), wo sich die Wohnung befindet. Und was für ein Appartement - der Wert liegt bei knapp 1,25 Millionen Dollar. Kein Wunder, liegt die Wohnung doch mal gerade 10 Minuten Fußweg von der Grand Central Station, den Herz des öffentlichen Verkehrssystems in New York.

Wir richten uns hier ein, da wir hier ein, zwei Tage bleiben werden. Dann gehts raus und ab, zum ersten Mal New York erkunden. Wir gucken uns die 42. Street an, was praktisch die Hauptverkehrsader von New York ist. Wir sehen die Grand Central Station, die Public Library, Bryant Park (ein kleiner Park gleich neben der Bibliothek) und zum Schluß das große Heighlight: Times Square! Wir treffen auch Jason, Mikes Freund wieder. Jason ist Ex-Rugby Spieler und hat das Format eines lebenden Kleiderschranks. Ist aber trotzdem nett :-)

Schon jetzt ist klar, dass diese Stadt anders ist als alles, was ich je gesehen habe. Größer, schneller, lauter, lebendiger und teurer. Aber dazu, speziell zu den Lebensmittelpreisen, werd ich wahrscheinlich später noch mal kurz was schreiben.

Am Abend gehts dann ab mit Joses Freunden in einen Club Namens "Libation". Der Club ist super genial. Die Musik ist klasse und auch sonst ist hier alles vertreten, was ein guter Club bieten muss.

Und sogar noch mehr: als wir uns hinsetzen, sitzt neben uns ein Paar, das doch sehr verliebt war, wenn ihr versteht, was ich meine. Sie saß auf ihm drauf und ihm hats gefallen. Das krasse: ohne sich an der Umgebung zu stören, haben die 2... wie sag ich das am besten? Ok, versuchen wirs mal so: er hat die Dame seines Herzens nicht nur von außen berührt! Geschnallt? Wir konnten nicht glauben, was für ein Film da gerade neben uns abläuft. Aber das scheint hier an der Tagesordnung zu sein. Noch 2 weitere Paare fühlten sich berufen, genau das gleiche Spiel neben uns abzuziehen. Ziehen wir die an oder was?

Es wird viel getanzt und nicht ganz so viel getrunken und gegen 3:30 gehts auch schon ab nach Hause. Die Nacht ging viel zu schnell vorbei. Und die 3 kleinen Drinks, die Anais hatte, zeigen auf dem Heimweg ihre Wirkung - sie ist völlig hinüber :-)

Ich schlafe dann auf der Couch vor einem Wahnsinnspanorama. New York bei Nacht - einfach geil!

Und jetzt die ersten New York Impressionen:


Unser erster Tag in New York

Dienstag, 5. Februar 2008

Achmed, der tote Terrorist

Das hier sind 2 Links für youtube, wo ihr euch den sensationellen Bauchredner Jeff Dunham ansehen könnt. Seine Puppe nennt sich Achmed, der tote Terrorist. Ist zum totlachen. Leider müsst ihr dafür aber zumindest halbwegs gut englisch können. Hoffe, dass ihr trotzdem Spaß habt!

Achmed der tote Terrorist:
http://www.youtube.com/watch?v=4y-waHLz-TU

Achmed Weihnachtslied "Jingle Bombs":
http://www.youtube.com/watch?v=wskT6YfVB6E

Bis die Tage und: "Silence, I kill you!" :-)

Am siebten Tag ruhte der Herr - wir fuhren nach New Canaan

Ok, ok, ok, jetzt sind wir also schon auf dem Weg nach New Canaan, Connecticut.

In Pittsburgh fahren wir so gegen 10 Uhr weg, ungefähr die gleiche Zeit wie immer auf unserem Trip. Wir fahren durch Pennsylvenia, das mich von der Landschaft doch sehr an Deutschland erinnert. Seht ihr ja selbst später.

Einen kurzen Zwischenstop machen wir in Bethlehem, Pennsylvenia, in der LeHigh University und besuchen ein paar Freunde von Mike. Wir stärken uns hier für den Rest der Reise und weiter gehts.

Gegen 19:20 sind wir in Stamford, einem Ort in der Nähe von New Canaan, wo wir Marta, Joses Freundin, abholen. Und 20 Minuten später sind wir auch schon bei Mike zu Hause. Und was für ein Haus das ist. Vor dem großen Haus mit freizügiger Gartenfläche (riesig!) stehen zwischen 5 und 8 Autos - die alle der Familie gehören. Mikes Dad macht sein Geld durch Hypothekengeschäfte und hat bei wohl auch schon mit Micheal Jackson zu tun gehabt!! Also arm ist hier keiner.

Bei der Ankunft fällt mir dann auf, dass nur noch einer meiner neu erworbenen Winterschuhe da ist. Der wird wohl bei einem der letzten Stops aus dem Auto gefallen sein. SCHEISSE!!!

Wir treffen Mikes Familie und essen mit allen zu Abend. Es gibt Chinesisch, das Essen war sein Vater nur für uns (und Mike :-) holen. Hervorragend, kann ich da nur sagen. Ich habe bei uns selten vergleichbares gesehen.

Von der Fahrt bin ich ziemlich geschafft, weshalb ich auch gegen 22 Uhr vor dem Fernseher einschlafe. Nur um kurz darauf von Mike mit einem lieb gemeinten "Rise and Shine" wieder geweckt zu werden. Ich verweise hier nochmal auf den Link, den ich ein paar Einträge vorher gepostet hatte. Wir bleiben noch etwas auf und gegen 1 Uhr geht es endgültig ins Bett. Morgen sehen wir New York - juhu! - ich bin so aufgeregt!

Ach ja, ganz vergessen: auf diesem Teil der Reise hab ich also New Jersey, New York State und Connecitcut gesehen. Hier die Bilder:


New Canaan

Sonntag, 3. Februar 2008

In Pittsburgh gewesen - und kaum was gesehen :-)

Direkt nach dem Überqueren der Grenze nach Indiana (auch genannt: Königreich des Kristallschädels ;-) haben wir unsere erste und einzige Begegnung mit einem US-Autobahn-Cop! Wir werden rausgewunken und der nette, junge Herr mit Namen B.S. Lankford verlangt Mikes Papiere. Lustigerweise wurde Mikes Führerschein vor einiger Zeit gestohlen und er hat noch keinen Ersatz. Er kann dem Cop also nur verschiedene Papiere zeigen, aber keinen Führerschein.

Mr. Lankford, der noch in der Ausbildung zu sein scheint, nimmt sich recht viel Zeit. Immer wieder geht er zu einem zweiten Polizeiauto, in dem wahrscheinlich sein Ausbilder sitzt, fragt dort verschiedene Sachen und kommt dann mit eben diesen Fragen zu uns zum Auto. Nach 5 Minuten muss Mike aussteigen und wird wie im Film von dem Cop abgetastet. Danach kommt der Cop und fragt uns drei verbleibenden Insassen des Autos aus, woher wir Mike kennen, woher wir kommen usw. Scheinbar will er die Geschichte von Mike überprüfen.

Nachdem Mike wieder eingestiegen ist, kommt der Spürhund zum Einsatz. Leider bringt dies keine Ergebnisse :-) Nach knapp 20-30 Minuten läßt uns der Cop weiterfahren, Mike bekommt nur ein Ticket, weil er zu schnell gefahren ist - 80 in einer 55er Zone. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war die Höhe des Tickets mehr als 300 Dollar. Netter Preis!

Ach ja: Jose verschläft die komplette Cop-Aktion, der er vom Vorabendtrinken noch völlig im Sack ist! :-)

Da wir in Indiana nicht am Grenzschild anhalten konnten, haben wir einen Abstecher zur Universität Notre Dame gemacht. Dort haben wir dann ein paar Fotos geschossen und Mike konnte endlich seine geliebten Liegestütze machen (inzwischen war er der Einzige, von uns anderen hatte keiner mehr Lust dazu :-).

Der Rest der Fahrt ist wie immer ereignislos. Wir durchqueren komplett Indiana, danach Ohio und kommen gegen 21 Uhr in Pittsburgh an. Hier treffen wir Brian, einen Freund von Mike, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Zuerst geht es in eine Bar, wo wir essen und noch ein paar andere Leute treffen. Von Pittsburgh selbst sehen wir eigentlich gar nichts - schade.

Danach fahren wir in Brians Wohnung. Die ist verdammt groß und hat auch eine recht coole Ausstattung: mitten im Wohnzimmer steht ein Poolbilliardtisch! Außerdem haben die Jungs anstatt eines Fernsehers eine Leinwand. Cool! Es geht erst spät ins Bett, aber trotzdem sind wir am nächsten Morgen schon um 9:30 Uhr wieder auf dem Weg. Die nächste Etappe ist New Canaan, wo Mike wohnt, und von da aus geht es endlich nach New York.

Und jetzt guckst du Bildää!


Pittsburgh

Nur mal zwischendurch

Ein paar Informationen zu der Zeit seit meiner Rückkehr nach L.A.:

Es hat fast ne Woche lang geschüttet wie aus Eimern, ich hab schon gedacht, ich sei zurück in Deutschland.

Letzten Dienstag waren wir bei unserer "Bossin" Luz aus dem Sprachlabor zum Essen eingeladen. Es gab russische Gerichte, z.B. rohen Fisch als Vorspeise (sensationell!), russische Salate als zweiten Gang und als Hauptspeise Pelmeni. Das sind mit Fleisch gefüllte Teigbeutelchen (so ähnlich wie Ravioli. Super lecker.

Außerdem haben wir an dem Abend noch die Bilder von unserem Trip gezeigt und ein paar Geschichten erzählt, z.B. die, wie wir in Victoria einen der ehemals meistgesuchten Männer der USA getroffen haben ;-) Na, hab ich euch neugierig gemacht? Ihr müsst noch etwas warten, dafür bekommt dann aber eine wesentlich ausführlichere Dokumentation als Luz und ihre Familie.

Bilder gibts von dem Abend noch keine, muss mal gucken, ob ich da später was nachreichen kann.

Nette Randnotiz a la "Sowas gibts nur hier": Es war Luz nicht erlaubt, uns Alkohol auszuschenken! Wenn sie es doch getan hätte und das dann rauskommt, verliert sie ihren Job. Ist kein Gesetz, aber es ist eine unserer College-Regeln hier und da kannste nix gegen machen...

So, aber jetzt mal zurück zum Roadtrip. wir machen uns im Anschluss direkt auf den Weg nach Pittsburgh!

Freitag, 1. Februar 2008

Chicago - Die Stadt mit dem Blues

Die Chicagostory zieht sich über 3 Tage. Wir verlassen Vail am 17.12. gegen 10 Uhr, kommen in Chicago am 18.12. gegen 9 Uhr an und verlassen Chicago wieder am 19.12. gegen 10 Uhr.

Auf der Fahrt nach Chicago verlassen wir nach einiger Zeit die Rockies und kommen nach Nebraska. Hier ist alles ganz flach, die Landschaft ist unendlich langweilig und eintönig. Außer der Straße, auf der wir fahren, ist eigentlich kein Zeichen von Zivilisation zu sehen. Einziges Highlight: in Nebraska gibts einen Ort namens "Alda". Alda, wie geil ist das denn, Alda? :-)

Gegen 23 Uhr machen wir einen kurzen Stop in Omaha, wo sich Mike wieder einmal einen muskialischen Witz für uns anderen ausgedacht hat. Er spielt kanpp eine Million mal den Song "Omaha" der Counting Crows. Oh mein Gott, wie ich den Song während der Fahrt gehasst habe. Jetzt ist er aber eine coole Erinnerung. Wer ihn sich mal anhören will, hier der Link (das Video dazu hat ein Fan gemacht):

http://www.youtube.com/watch?v=SX6EvXTIOAg

Dann gehts durch Iowa, bevor wir gegen 4:15 Uhr nachts die Grenze zu Illinois überqueren. Michael Jordan Bulls, ich komme!

Um 9 Uhr morgens sind wir dann endlich in CHICAGO. Sehr coole Stadt. Wir checken im Hotel ein und besichtigen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Zuerst ist der Millenium Park mit der "Bohne" dran, aber die seht ihr ja später auf den Bildern. Dann bummeln wir etwas in Michigan Street.

Danach gehen wir in ein Restaurant, wo alle super unfreundlich sind. Die Menükarten werden auf den Tisch geschmissen, die Bedienung gibt stänig freche Antworten; wir sind eigentlich kurz davor, den Laden wieder zu verlassen. Wir kommen uns ziemlich verarscht vor und fragen uns, wo wir hier hingeraten sind. Nach dem Essen löst Mike die Sache dann auf: wir waren in einem Themenrestaurant, wo das Thema ist, dass der Gast eben nicht wie ein König behandelt wird (sondern eher wie ein daher gelaufenes Arsch). Sehr interessant. Vadda, du hättest hier mit Sicherheit deinen Spaß gehabt! :-)

So gestärkt gehts dann in den Zoo, wo wir uns festlich geschmückte Bäume und wilde Tiere ansehen. Umgekehrt wärs lustiger gewesen ;-) Im Zoo dann ein weiteres Highlight: ich treffe den echten Nikolaus. Ja genau, en echten Nikolaus!!! Die Geschichte geht so: Anais sah den Nikolaus und musste natürlich sofort zu ihm auf den Schoß, um sich was von ihm zu wünschen. Als sie zurück kam, war sie fest davon überzeugt, dass es der echte Nikolaus ist. Er konnte nämlich perfekt französisch reden. Natürlich wollte ich das Gegenteil beweisen, bin also auch zu ihm hin, und plötzlich fängt der gute Mann an, deutsch zu sprechen. Mann, hab ich Augen gemacht. Im Chicagoer Zoo sitzt ein Fremdsprachengott. Es wird aber noch besser: mit Jose hat er fließend Spanisch gesprochen. Und da der echte Nikolaus ja alle Sprachen spricht, muss das der echte Nikolaus gewesen sein. Unglaublich!

Da es schon ziemlich spät ist, gehen wir praktisch direkt vom Zoo aus in eine Blues Bar (nur kurzer Zwischenstop im Hotel vorher), das "Blue Chicago". Blues, ja, ganz toll. Genau meine Musikrichtung. Um den Abend zu überleben, bestelle ich mir mal 2 Long Island Iced Teas (nacheinander!). Aber, ich kanns kaum fassen, die Liveband ist wahnsinnig gut. Der "Hoochie Man" spielt mit seiner Band für kanppe 1-1,5 Stunden sehr coolen Blues, so cool, dass ich mir am Ende sogar seine CD kaufe. Jose hämmert sich hier übrigens gepflegt aus dem Leben mit einem Bier/Long Island Iced Tea-Mix.

Nach dem Auftritt gehts für uns alle zur nächsten Bar, der "Underground Wonder Bar". Dort gehen Anais und ich aber nicht mehr rein, da das ganze Eintritt kostet. Jose kann aber nicht genug bekommen und Mike begleitet ihn für die letzte knappe Stunde. Gegen 2 sind wir dann alle wieder im Hotel. Jose fällt sofort aufs Bett und ins Koma. Kurz später überlegt er es sich aber anders und fällt, während er schläft, vom Bett und schläft auf dem Boden weiter. Wesentlich gemütlicher ;-)

Am nächsten Morgen geht es so gegen 8 aus dem Bett. Mike hat sein Handy verloren und eine der Speicherkarten von Joses Kamera vernichtet. Gott sei Dank konnten wir die Bilder retten, sonst wäre Joses Nacht nicht so detailliert dokumentiert. Jose ist von der letzten Nacht natürlich leicht zerstört und schläft deshalb im Auto sofort ein. Und verpasst deshalb...

...aber das lest ihr in der nächsten Folge :-)

Und hier jetzt wieder was für den Anschauungsuntericht:


Chicago - City of Blues