Wie ihr ja noch wisst, waren wir gestern Abend in einem Club und Anais war leicht angeschlagen. Wie sich am morgen heraus stellt, war sie aber nicht nur leicht angeschlagen - sie hat die Nacht über 2 Mal gekotzt. Haha :-P
Und noch ne lustige Geschichte hätte ich zu erzählen. Der Titel. "Ich und die Dusche - Teil 2". Wieder will ich duschen und wieder stehe ich 10 Minuten in der Dusche rum und kriege das Ding nicht zum Laufen. Nach allem möglichen Rumprobieren hab ich aber dann doch entdeckt, wie man die Dusche in Betrieb nimmt. Man konnte den Ausfluss des Wasserhahns in der Badewanne nach unten ziehen und das hat dann die Dusche aktiviert. Ich bin einfach nicht für komplizierte Technik gemacht. Ein Wunder, dass ich diesen Blog schreiben kann :-)
Anais verläßt die Gruppe später am Tag Richtung Maine, aber wir bekommen Verstärkung in Form von Priscilla, einer Freundin von Marta. Sie ist aus Costa Rica und unterrichtet am gleichen College wie Marta Spanisch.
Wir sehen uns die Grand Central Station an, wo auf Grund der Weihnachtszeit alle 15 Minuten eine Lightshow zu sehen ist. Sehr cool, Bilder davon gibts im Album. Und natürlich schauen wir auch wieder am Times Square vorbei.
Später am Abend gehts dann nach Little Italy, wo wir ein paar von Mikes Freunden wiedertreffen. Wir essen in einem netten Restaurant Pizza, während Mike und Kollegen in einem schweineteuren Restaurant einen drauf machen. So ziemlich alle Freunde von Mike haben richtig viel Kohle. Nach Hause gehts dann in einer Stretch Limousine, die auch von Mikes Freunden bezahlt wird. (Von Little Italy gibts leider keine Bilder, nur von der Limo :-)
Wieder im Appartement treffen wir dann den Rest von Mikes Freunden, die bereits von den Portiers (ja, hier hat man so was) reingelassen wurden. Alle sind schon gut am Trinken und nach kurzem Aufenthalt gehen Mike und Kollegen auf Tour. Jose, Marta, Priscilla und ich bleiben in der Wohnung, um es mal langsam angehen zu lassen. Doch die Jungs kommen nicht weit. Sie sind nämlich nicht clever genug, um ihr Gewicht auf verschiedene Fahrstühle zu verteilen. Das bedeutet, dass alle 14 Mann in einen Fahrstuhl rennen... und auch prompt im Keller stecken bleiben.
Mike ruft uns an, die Polizei und die Feuerwehr werden neben dem hoteleigenen technischen Dienst von den aufgeregten Freuden von Mike auch noch benachrichtigt. Irgendeiner von Mikes Freunden meint doch tatsächlich zu Jose und mir, wir sollten ihnen doch noch Bier und Schnaps in den Fahrstuhl bringen, damit sie schon mal anfangen können zu feiern. Alter, klappts noch? Nach endlosen Diskussionen hole ich einen Polizisten, der klipp und klar den Genuß alkoholischer Getränke untersagt. Wer hätte das gedacht? Als die Truppe dann aus dem Fahrstuhl rausgeholt wird, besitzt nur ein einziges Mädel den Anstand, sich bei Feuerwher und Polizei zu bedanken. Einer meint doch tatsächlich: "Danke, dass es so lange gedauert hat!" Dem hätte ich am liebsten in die Zähne gehauen. So ein Arsch!
Nachdem das alles gegessen ist, gehts für uns zurück ins Appartement und wir schlafen friedlich. Bis die Partygesellschaft mitten in der Nacht zurückkommt und uns alle wachmacht. Aber was willste machen. Wir versuchen weiter zu schlafen. Bis morgen früh!
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| In New York am 22.12.2007 |

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