Dienstag, 27. Mai 2008

Kein Handy

Tach Leutz,

meine Mama wollte, dass ich noch was schreibe, also schreib ich noch was. Also, ich bin wieder daheim. Seit einer Woche jetzt. Einige von euch hab ich ja schon gesehen, andere seh ich hoffentlich bald. Und kaum bin ich da, steigt der Hellas ab. Net ganz der Empfang, den ich erwartet hatte...

Ach ja, ganz wichtig: mein Handy funktioniert im Moment nicht. Also sind alle Versuche, mich anzurufen oder mir eine SMS zu schicken, zum Scheitern verurteilt. Ich werds euch sagen, wenn ich wieder erreichbar bin. Bis dann!

Montag, 19. Mai 2008

Bald vorbei

Gestern hab ich mir mal noch den Hollywood Schriftzug aus der Nähe angesehen - das hatte ich vorher noch nicht gemacht. Und vor ein paar Stunden hab ich mir angesehen, wie fast alle meine Freunde hier mit offiziellen Würden ihren Abschluss verliehen bekommen haben.

Die Uni leert sich jetzt zusehends, es ist kaum noch jemand hier - ich bin so ziemlich der einzige :-( Vielleicht gehe ich heute Abend noch mal mit den Jungs weg, dann heißt es noch ein Mal schlafen und noch ein paar Sachen erledigen und schwups, bin ich auch schon im Flieger Richtung München und später Luxemburg.

Also, da dies wahrscheinlich mein letzter Blogeintrag ist, verabschiede ich mich schon mal von euch und sage gleichzeitig "Grüzi, Servus und Hallo". Wir sehen uns ja in Kürze!


Hollywood und Graduation



P.S.: Ihr könnt übrigens darauf zählen, dass ich beim letzten Spiel in Perl dabei bin. "Et is zu geil, am Sonndach spille mir in Perl - unn isch bin doo!" :-)

Die letzten 3 Tage in Hawaii

Also, jetzt hab ich doch noch Zeit gefunden, über die letzten Tage zu berichten. Allerdings muss ich das zusammenfassen, da ich wie gesagt für Bilder kaum noch Platz habe (18kb sind glaub ich noch frei).

Also, Montag (mein Geburtstag) ziehe ich um in ein anderes Hostel, den Banana Bungalow. Der bietet jeden Tag kosenlose Touren über die Insel an. Die heutige geht ins Iao Valley, wo wir eine Wandertour durch den Regenwald machen und danach in einem Bergfluss schwimmen gehen. Sehr geil.

Danach gehts zurück zum Hostel und von dort aus gehts mit ein paar Leuten, die ich kennengelernt hab, nach Lahaina und Baby Beach. Wir essen was im Hard Rock Cafe und danach endet der Tagg dann auch gegen 22 Uhr.

Am nächsten Tag gehts auf eine 13 Stunden Tour nach Hana. Die Strasse dorthin ist sehr kurvig und bekannt für ihre grandiose Aussicht. Wir sehen diverse Wasserfälle und besuchen einen Stand mit schwarzem Sand, schwarzem und weißem Sand und rotem Sand. Außerdem schwimmen wir in einer Höhle in der Nähe des schwarzem Sandstrands. Höhepunkt der Tour ist die 3km lange Wanderung durch Regen- und Bambuswald, an deren Ende wir vor einem 100m hohen Wasserfall stehen. Sensationell.

Und dann naht auch schond er letzte Tag. Ich verbringe den Tag wieder in Lahaina und am Strand in Ka'anapali. Und dann ruft auch schon der Flieger und ich muss dieses Paradies verlassen. Es war aber mit Sicherheit ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde!


Die letzten Tag in Hawaii

Sonntag, 18. Mai 2008

Ich hasse Packen

So eine Scheiße! Ich hab keine Ahnung, wie ich den ganzen Mist in 2 Koffer kriegen soll. Aber ich darf ja 2 Taschen als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen (hoffe ich jedenfalls). Das dürfte meine Rettung sein.

Kleider sind jetzt mehr oder minder alle verstaut, aber es fehlt noch der ganze Krempel, den ich über das Jahr hier angesammelt hab. Ich freue mich schon drauf, das alles morgen zu durchforsten, auszusortieren usw.

Oh, da ich momentan kaum Zeit habe, kann es sein, dass ich nicht mehr viel von meinem Hawaii-Trip schreiben werde. Aber seid beruhigt: ich hatte ne gute Zeit da! :-)

Samstag, 17. Mai 2008

Neuer Strand am Start

Heute hab ich mir Kamaole Beach angesehen. Der Strand ist ganz ok, aber kein Vergleich zu Ka'anapali. Außerdem wird mir ewig im Gedächtnis bleiben, dass dort meine extra für diesen Urlaub gekauften Kamera den Geist aufgegeben hat. Also, ab jetzt wieder Handykamera benutzen.

Danach gehts für mich wieder zu Baby Beach, da gefällts mir einfach richtig gut. Bilder gibts diesmal keine, da ich kaum noch Speicherplatz hab, um welche online zu stellen. Also warten bis zu den nächsten Einträgen.

Der dritte Tag im Paradis

Ich stehe früh auf, um meine Reservierungen für den Rest des Urlaubs zu organisieren. Und es klappt! Alles klar für die restlichen Tage.

Bis mittags mache ich wieder Lahaina unsicher (ich hab da in der Nähe des Hafens einen absoluten Lieblingsort gefunden, wo ich immer war), danach geht es auf eine 1,5 Stunden lange Tour in einem Boot, bei dem man auch unter Wasser durch Bullaugen etwas sehen kann. Die Tour ist ganz ok, aber von den 1,5 Stunden befinden wir uns maximal die Hälfte tatsächlich unter Wasser. Den Rest der Zeit sind wir auf Deck und halten Ausschau nach Schildkröten. Und wir haben auch tatsächlich welche gesehen. Gekostet hat das ganze übrigens 48 Dollar.

Danach sehe ich mir von meiner Lieblingsstelle aus den Sonnenuntergang an. Und dann wird es wieder lustig: ich will Geld abheben und hab wieder vergessen, dass meine Karte ein Limit hat (das Problem hatte ich schon mal in Boston, ich hätte es eigentlich wissen müssen...). Es gelingt mir dann doch noch, ein wenig Geld abzuheben und ich kann mir dann doch noch etwas Brot und Ananas kaufen. Lecker!

Ach ja, Nebennotiz für Yannik: im Hostel hatte ich wieder Probleme mit der Dusche. Ich kriege die Dinge einfach nie unfallfrei zum Laufen. Ich und Technik halt :-)


Tag 3 im Paradis

Freitag, 16. Mai 2008

Und weiter geht's!

Tag 2 bricht an im schönen Lahaina - ich checke aus und renne noch ein wenig in Lahaina rum - ich liebe diese kleine Stadt!

Dann geht's auf in den Bus nach Ka'anapali. Super toller weißer Sandstrand. Einziger Wehmutstropfen: die kompletten 4,5km Strand sind mit Hotels zugebaut. Aber der Strand ist trotzdem toll. Das Wasser ist so schön warm und die Sonne genau richtig... für Sonnenbrand. Ohne geht's ja nicht.

Dann treibe ich mich noch etwas in Whaler's Village herum, das ist eine Shoppingmeile für Touristen, die direkt an der Bushaltestelle liegt. Jeans von Billabong für 55 Dollar (40 Euro!!!)? Kein Problem! Markensachen zu für uns unvorstellbar geringen Preisen. Gebe aber kein Geld aus, soll ja nicht zu teuer werden.

Dann kommt der interessante Teil des Tages, zumindest für euch, ich hätte darauf verzichten können :-) Also, geplant war, dass ich den Bus nach Kahului nehme und dort in einem anderen Hostel einchecke. Also nehme ich den Bus, nur hält der ganz wo anders, als ich geplant hatte. Ich finde keine Taxis und hab keine Telefonnummern. Scheisse! Also ab in den Bus zurück nach Lahaina und wieder zum Hostel, in dem ich vorher war.

Aber jetzt wirds richtig gut: als ich dahin komme, grinst mich der Typ an der Rezeption an und meint: Alles ausgebucht. Oh shit! Er empfiehlt mir ein anderes Hotel, das ich suche, aber nicht finde. Auch auf Nachfrage an einer Tankstelle läßt sich dieses Hotel nicht finden.

Also nehme ich meinen Reiseführer raus und suche nach Telefonnummern von Hostels und billigen Hotels. Beide Hostels - ausgebucht. Beide Hotels - ausgebucht. Es ist inzwischen 21 Uhr und ich mache mich mit dem Gedanken vertraut, die Nacht am Strand zu verbringen. Öfter mal was neues.

Ich halte mir ein Taxi an und lasse mich zu einem Hotel in der Nähe bringen. Dort MUSS man mindestens 2(!) Nächte bleiben und das kostet dann auch gleich knapp 470 Dollar. Ja klar, bin ja Rockefeller. Als ich das meinem Taxifahrer erzähle, geht der geil ab: "Ich hätte dem Typ eine Ohrfeige geben. Der ist nicht mal von hier, das ist ein scheiß Philipino. Nee, ich würde ihm keine Ohrfeige geben, ich würde ihm eine reinhauen. Wir Hawaiianer sind ein kämpferisches Volk!" Wow!

Bei Hotel zwei hab ich mehr Glück. Zwar muss ich 150 Dollar für die Nacht zahlen, aber wenigstens spare ich mir den nächtlichen Strandbesuch. Dann gibts heute halt nur Brot und Wasser zu essen. Und morgen auch.

Aber einen hab ich noch: ich laufe schnell zum Hostel, das um 22 Uhr schliesst, um ein Zimmer für den nächsten Tag zu reservieren. Ich komme um 21:40 zum Hostel und frage also nach einer Reservierung. Darauf meint der Typ vom Hostel, dass er schon alles weggepackt hätte und ich sollte doch morgen früh wieder kommen. ARSCHLOCH!

Mit dem Gedanken schlafe ich friedlich gegen 23 Uhr ein. Und nun die Bilder des Tages.


Tag 2 - der schöne Teil :-)

Was wollt ihr denn? MA-U-I

Ok, ihr seid doch schon ganz geil drauf, zu lesen, wie es in HAWAII war. Und für die Lesefaulen (hallo, Caro :-P): ja, es gibt auch Bilder.

Also, kaum war ich in Maui angekommen, ließ ich mir eine weiße Stretch Limo bringen, die mich nach Lahaina im südwestlichen Teil der Insel gebracht hat. Dort hab ich nach kurzen Anlaufschwierigkeiten in der Jugendherberge "Patey's Place" eingecheckt (die sind sooo unfreundlich, aber auch sooooooo billig).

Dann gings ab und ich hab ein bißchen Lahaina und Umgebung erkundet. Ein Auto hatte ich nicht, da mein Führerschein hier immer noch nicht gültig ist - das erklär ich euch, wenn ich wieder in Deutschland bin. Also alles zu Fuß.

Ich hab mich natürlich direkt auf zum nächsten Strand gemacht - Baby Beach. Der Name kommt daher, dass das Wasser sehr flach und ruhig ist und die Einheimischen ihren Kindern hier das Schwimmen beibringen. Süß! Und ein sehr schöner Strand, der nicht so von Touristen überlaufen ist.

Danach bin ich zurück nach Lahaina und hab mir die Stadt, die praktisch nur aus einer Strasse besteht (zumindest der für Touristen interessante Teil), bei Nacht angesehen. Lahaina ist wahnsinnig schön und ich bin noch ein paar Stunden einfach die Strasse auf und ab gelaufen. Toll!


Hawaii 08. Mai

Sonntag, 11. Mai 2008

Geburtstag und Muttertag

Erst mal herzlichen Glueckwunsch an meinen Bruder Yannik, der heute 8 Jahre alt wird! Konnte leider nicht frueher schreiben, da ich im Moment 12 Stunden hinter euch bin. Aber trotzdem: Alles Gute, mein Grosser!

Und dann auch wuensche ich auch noch allen Muettern da draussen einen schoenen Muttertag. Ganz besonders natuerlich meiner eigenen :-) Also, Mama, alles Liebe zum Muttertag!

Und all diese Gruesse kommen direkt aus Hawaii, von Maui. Kann es noch besser werden? ;-)

Donnerstag, 8. Mai 2008

Ich bin dann mal weg

Ok, in weniger als 8 Stunden geht mein Flieger und ich werde euch erst nächsten Donnerstag wieder Neues berichten können.

Also, haltet die Ohren steif und wünscht mir nen schönen Urlaub auf Hawaii. Ich kanns gebrauchen :-)





P.S.: Ich werde übrigens auf der Insel Maui meinen Kurzurlaub verbringen. Nur falls ihr es genauer wissen wolltet ;-)

Mittwoch, 7. Mai 2008

Seit heute...

...dem 06.05.08, um 10:25 bin ich offiziell kein aktiver Student mehr in den USA. Ich habe heute meine letzte Klasusur geschrieben (Spanisch) und bin hier jetzt praktisch nur noch als Tourist unterwegs.

Das heißt, dass ich jetzt noch 2 Wochen auf meinen Rückflug warten muss. Die Wartezeit wird mir dabei von einem 6-Tage-Kurzaufenthalt in Hawaii versüßt werden. Dieser wird am Donnerstag beginnen und nächste Woche Mittwoch enden.

In diesem Sinne: ein Hoch auf die Touristen! :-)

Montag, 5. Mai 2008

Glückwunsch

an den SVS zu Meister und zum Aufstieg. Wurde auch mal langsam Zeit! :-)

Und dann ebenfalls meine Glückwünsche an Meistertrainer Dirk Böffel, der mit seiner Truppe ebenfalls den Aufstieg geschafft hat.

Und jetzt alle die Daumen drücken, dass der Hellas die Klasse hält...

Samstag, 3. Mai 2008

Good Old Germany

Endlich hab ich mein Ticket und mein Rückflug steht fest. Also:

Ich werde am 19. Mai um 20:40 Uhr Ortszeit nach München abfliegen, wo ich am 20. Mai um 17 Uhr Ortszeit ankommen werde. Dann geht es weiter ab München um 19:30 Uhr Ortszeit nach Luxemburg, wo ich am 20. Mai um 21:05 ankomme.

Das heißt, dass ich ab 20.05.08 gegen 21 Uhr endgültig wieder bei euch bin.

Ich freu mich schon so, dass ich endlich nicht mehr hier in der Sonne rumlaufen muss, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen ;-) Also bis dann!

Donnerstag, 1. Mai 2008

BITTE BEACHTEN



Bitte schickt mir keine Päckchen oder Briefe oder ähnliches mehr. Da es mitunter fast 8 Wochen dauert, bis die Sachen ankommen, werde ich nicht mehr hier sein, wenn die Sachen hier sind.

Solltet ihr in den letzten 6 Wochen Päckchen an mich geschickt haben, sagt mir bitte Bescheid, damit ich unserer Poststelle Bescheid geben kann!

Mittwoch, 30. April 2008

Grilling in the USA

Nach einem ausgedehnten Einkauf, bei dem knapp 160 Dollar für echte deutsche Weißwürste (ja, kriegt man hier wirklich), Brot, Brötchen, Getränke usw. draufgegangen sind, begann gegen 18 Uhr Ortszeit unser kleines Grillfest.

War alles verdammt cool, außer, dass die scheiß Kohle nicht funktioniert hat, wie sie sollte, und das eigentliche Grillen der Würste sich etwas in die Länge zog. Da hab ich mir gewünscht, dass der offizielle Großgrillmeister Reiner Nenno anwesend wäre und das alles mal locker regeln würde :-)

Ansonsten gab es noch eine sehr geile Aktion von Nash, einem meiner Jungs aus der Fortgeschrittenen Klasse. Er ist auf eine Bank gesprungen und hat um Handzeichen der Leute gebeten, die wollen, dass ich nächstes Jahr hier "richtige" Kurse in Deutsch unterrichte. Nachdem sich alle gemeldet hatten (ich strahle jetzt noch :-) hat der meinem Boss Prof. Pelzer, der auch da war, klar gemacht, dass er mir ne Festanstellung geben soll. :-)

Der meinte, dass ich erst mal meinen Dr. machen sollte, aber dann... na schaun mer mal, man weiß ja nie...

Und jetzt erfreut euch mal an den Bildern. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, was meine Anstellung hier angeht ;-) Nur Spaß!


Grilling in the USA

Kein Lehrer mehr

Seit knapp 3 Stunden bin ich kein Lehrer mehr. Meine letzte Conversation Class ging heute um 13:30 Ortszeit zu Ende. Schade. Hier seht ihr mal die Leute, die mich ein knappes Jahr ertragen mussten.



Meine Klassen

Good Bye José

Sonntag musste ich dann schon dem ersten unserer Truppe Good Bye sagen. José ist jetzt, während ihr das hier lest, bereits in Hawaii. Wenn ich hinfliege, kommt er wieder zurück usw, so dass wir uns nicht mehr sehen werden. Aber ein Urlaub in Granada ist schon geplant.

Also, bis die Tage, José!


Good Bye José

Sex on the Beach

Samstag haben wir zuerst Fußball gegen die Mädels gespielt. War nicht sehr ernst, haben so 7:2 gewonnen und sogar ich hab ein Tor geschossen. Olé.

Danach bin ich nach Glendale zum Einkaufen - und es ist einfach alles soooo billig. Jeans und 2 Shirts für kanppe 60 Euro. Ähnliche Qualität bei uns kostet über 100 Euro, locker.

Wieder auf dem Campus bin ich dann in ein hawaiianisches Fest mit Tänzen und Gesängen etc. gestolpert. Und das war einfach nur wahnsinnig toll. Den Tänzen zuzusehen ist einfach nur fantastisch. Das war eigentlich schon fast der Höhepunkt des Tages für mich.

Und dann später gings ab auf die Piste. Zuerst zu Teddy, wo es Cocktails für nix gab. Die Long Island Ice Teas haben mich fast zerlegt, aber ich hab es doch noch auf die Uniparty "Sex on the Beach geschafft. Und was soll ich sagen. Seht selbst!


Sex on the Beach

Kommen wir endlich mal zum letzten Wochenende

Also, mal kurz und knackig: es war suuper geil! Das Wetter ist hier im Moment absolut göttlich, ab und zu sogar fast schon zu heiß (Samstag war es über 40 Grad!). Sonntag Nacht hab ich in kurzen Klamotten und Flip-Flops bis 2 Uhr nachts draußen gesessen - und es war nicht mal ein kleines bißchen kühl.

Aber kommen wir doch mal zum Freitag:

Nachdem ich den vierten Spanischtest hinter mich gebracht hatte, ging das Wochenende los. Abends bin ich mit Vinz losgezogen und wir waren auf einer Party außerhalb des Campus. War ganz nett, Vinz hat es im Laufe des Abends völlig zerlegt. Ich musste, nachdem ich von der Party gekommen bin, noch die Abschlußklausuren einer Klasse fertigkorrigieren. War dann noch bis 2:30 Uhr beschäftigt :-) Hier ein paar Bilder


Freitag Abend Action

Brot und Brötchen

Ich bereite hier gerade ein Abschlußgrillfest für die Fachrichtung Deutsch vor und war dazu in einer deutschen Bäckerei. Und was soll ich sagen, ich hab endlich richtiges Brot. Und Brötchen. Könnt ihr das glauben? Ihr könnt euch nicht mal im Ansatz vorstellen, wie sehr ich mich freue. Ok, Dad, du kannst es dir wahrscheinlich vorstellen. Hier ein paar Bilder :-)




Dienstag, 29. April 2008

NBA

Bevor ich euch jetzt mit meinem wahnsinnig geilen Wochenende langweile, hier mal ein Video mit einem der derbsten Fouls der NBA-Geschichte.

DIe Szene stammt aus dem 4. Play-Off Spiel der Mavericks (wo Nowitzki spielt) gegen die New Orleans Hornets. Die Hornets führten im Spiel mit kanpp 15 Punkten und stehen kurz davor, die Mavericks rauszuschmeissen. Das War Jason Kidd wohl zu viel...


Mavs vs Hornets Foul

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Donnerstag, 24. April 2008

Die unendliche Geschichte

Schon seit kanpp einer Woche versuche ich vergeblich, endlich mein Ticket nach Deutschland umzubuchen. Unfassbar, was mir dabei alles im Wege steht. Aber der Reihe nach:

Die Umbuchung, die ich vornehmen wollte, war, dass ich das Datum vorverlegen und den Zielort ändern wollte. Also schnell bei meinem Reiseveranstalter in Neunkirchen angerufen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass man sich drum kümmern würde und mich per Email benachrichtigt.

In der Email stand dann, dass ich irgendeinen sehr seltsamen Tarif hätte und dass ich den Zielort nur ändern könne, wenn ich ein kompett neues Ticket buche: Kosten 400 Euro. Also rufe ich wieder an und frage nach einer Vorverlegung des Datums (ich will sicher nicht so viel Geld bezahlen). Wieder muss erst nachgeschaut werden; ich soll einfach später nochmal anrufen.

Kein Problem, gesagt, getan. Es gäbe da einen Flug am 18.05., aber nur genau einen. Ich sage, dass ich leider nicht direkt zusagen kann, da ich erst abklären muss, ob ich mein Zimmer hier bis dahin haben kann. Ich rufe einfach später nochmal an.

Nachdem ich keine Auskunft bekommen konnte, ob mir mein Zimmer so lange zur Verfügung steht (ganz toll!), rufe ich wieder in Neunkirchen an und möchte den einen Flug am 18.05 haben. Doch der ist inzwischen weg. Aber am 19.05. gäbe es noch mehrere Flüge. Gut, der eine Tag ist jetzt auch egal. Also Buchung veranlaßt, Bestätigung kommt per Email.

Die Email, die ich bekomme, verheißt nichts Gutes. Sie besagt, dass trotz zunächst gegenteiliger Aussagen des ticketausstellenden Büros die Tickets nur vor Ort, also in den USA, geändert werden können. Ich soll mich bitte mit der entsprechenden Fluggesellschaft in Verbindung setzen.

Allerdings weißt mein Ticket 2 Fluggesellschaften aus: United Airlines und Lufthansa. Also schreibe ich eine Email nach Neunkirchen, mit welcher ich mich in Verbindung setzen soll. In der Zwischenzeit melde ich mich schon mal beim Internetauftritt der Lufthansa an - könnte ja sein, dass ich mich an die wenden muss. Die Antwort meines Reisebüros kommt auch prompt: United Airlines. Juhu!

Also gehts ab zum Internetauftritt von United Airlines. Kurz gesagt: eine Katastrophe! Kein einziges Wort über Unbuchungen. Also wird eine Email an die Administratoren geschrieben mit einem Gesuch um Hilfe. Dem wird auch recht schnell nachgekommen; ich habe nun endlich eine Hotlinenummer in den Staaten, unter der ich United Airlines erreichen kann.

Also rufe ich dort an und kämpfe mich zuerst durch unendlich viele "Telefonroboter", die mir alle eine Million mal mitteilen, dass sie sehr betrübt sind, aber mich immer noch nicht verstanden haben. Kurz bevor ich den Roboter zum explodieren bringe, werde ich dann aber doch noch zu einem lebendigen Menschen verbunden.

Dieser (oder besser: diese) fragt mich nach diversen Nummer, von denen ich praktisch keine auf meinem Ticket ausfindig machen kann. Sie benutzt Fachwörter so, als ob ICH mit eben diesen Fachwörtern tagein, tagaus zu tun hätte und hält es nicht für notwenig, diese zu erläutern. Nach endlosem hin und her findet sie endlich den Flug, den ich gebucht habe...n sollte, denn sie kann meinen Namen nicht finden. Aber da der Flug tatsächlich von der Lufthansa durchgeführt wird, dem Kooperationspartner von United Airlines, soll ich dort mal anrufen.

Ok, nächster Versuch. Die Telefonroboter der Lufthansa sind wesentlich intelligenter und kapieren schnell, dass ich keine Ahnung habe, was sie von mir wollen. So lande ich schon nach kurzer Zeit bei einer auf Kohlenstoff basierenden Lebensform. Diese findet meine Buchung auf Anhieb(!), kann aber leider nichts machen, da ich ein Papierticket besitze. Sie könne mir nur helfen, wenn ich ein elektronisches Ticket habe. Bei einem Papierticket muss jedoch United Airlines ran...

Versuch 2, wieder Robo-Befragungen, dann echtes Leben am Hörer. Wieder findet der gute United Airlines Mitarbeiter keine Buchung von mir. Und meinen Flug gibt es angeblich auch nicht. Die Flugnummer existiert, aber aber alle anderen Daten wie Abflugzeit etc. sind falsch. Wir verbleiben so, dass ich die Daten noch einmal checken lasse (immerhin wurde das Ticket ja vor fast einem Jahr ausgestellt) und mich dann wieder melde.

Also wieder zum Lufthansaroboter, gefolgt von einer Nicht-Roboterin. Diese teilt mir mit, dass sich nur die Abflugzeit um knapp 4 Stunden verschoben hat, sonst ist alles in Butter. Sie gibt mir auch die Ticketnummer, damit die Typen von United Airlines die Buchung finden können. Cool, ich bin gleich am Ziel!

Zum letzten Mal quäle ich mich durch das elektronische Verhör, das wahrscheinlich auch in Guantanamo benutzt wird, um Häftlinge mürbe zu machen, bevor ich zu einem menschlichen Wesen gelange. Aber trotz Ticket- und diverser anderer Nummern kann er meine Buchung nicht ausfindig machen. Ich existiere einfach nicht. Aber das beste kommt jetzt, denn er meint zum Abschluss: "Ist aber auch egal. Da Sie ein Papierticket haben, müssen Sie sowieso zu unserem Schalter im Flughafen in L.A. und dort die Umbuchung vornehmen?!?"

Nee, oder? Und dafür hab ich jetzt 849 mal hin und her telefoniert? Na ganz toll. Freitag gehts weiter, dann wird mich José zum Flughafen (LAX) fahren. Bin schon gespannt und voller Vorfreude...

Mittwoch, 23. April 2008

Soccer Team

Und hier noch ein paar Bilder unseres fantastischen Fußballteams.

Zur Statistik des Teams: bisher 4 Spiele, 2 Siege, 2 Niderlagen, 19:8 Tore. Erschreckend dabei: als es in der Gruppenphase um nix mehr ging, haben wir 10:0 gegen eine der anderen Mannschaften gewonnen. Als es am nächsten Wochenende dann um den Einzug ins Finale ging, haben wir gegen die gleiche Mannschaft 3:2 verloren. Das erinnert mich irgendwie an früher ;-)

Im Spiel um den dritten Platz (von 4 Teams :-) geht es am Samstag gegen das Mädels Team, das bisher nicht mal ein Tor geschossen hat. Na das wird sicher eine echte Herausforderung!

Soccer Team

Letztes Wochenende und so

Hey Jungs, hier mal ein paar Bilder vom letzten Wochenende. Die Bilder stammen vom Samstag, wo ich ein wenig mit den Jungs gefeiert hab. Let's go!


Smastag Nacht

Mittwoch, 16. April 2008

Neueste Entwicklungen

Wer von euch kennt noch Heinz (Name von der Redaktion geändert), den Briten im Schottenrock, den ihr schon lange nicht mehr hier gesehen hat? Der gute Heinz, der gerade erst 20 wurde, besucht hier im Moment seine Freundin Heidi (Name von der Redaktion geändert), ebenfalls 20 Jahre jung.

Die beiden haben vor kurzem einen Ausflug nach Las Vegas gemacht, sich betrunken und... geheiratet! :-) Ich konnte es nicht glauben, aber es stimmt. Als ich ihn beglückwünscht habe, meinte er nur: "Hey Mann, ich habe noch vor dir geheiratet, und du bist 10 Jahre älter. Hahaha."

Die zwei scheinen es ganz locker zu nehmen, aber ich glaube, sie sind schon ziemlich angepisst. Morgen wird das ganze übrigens rechtswirksam rückgängig gemacht...

Dienstag, 15. April 2008

Santa Monica Beach

Und nun noch meine Erlebnisse vom letzten Sonntag in Bildern. Wir waren zu dritt am Strand und haben uns in der Sonne braten lassen. Wie ich das vermissen werde...


Santa Monica Beach

Pool und Mailbu Beach 2 - 12.04.08

Und da war ich schon wieder am Strand in Malibu. Und hab mir auch nen schönen Sonnenbrand geholt bei 38 Grad und ohne Sonnencreme...

Ich war diesmal mit Anais und Julien dort, einfach nur am Strand. Sehr geilestens!


Malibu 2

Mittagspause

in der internationalen Woche. So sieht es im Quad, dem Zentrum des Campus, aber bei guten Wetter praktisch immer aus. Es gibt nen DJ, der während der Mittagspause Musik auflegt und alle Studenten haben einfach eine gute Zeit. Guckt es euch an und staunt, was man an deutschen Hochschulen alles verpasst...


Mittagspause

Malibu 1 - Paradise Cove

Hi Leute,

wollte euch noch ein paar Bilder aus Malibu zeigen, genauer gesagt vom Paradise Cove. Paradise Cove ist ein kleiner, geschützt liegender Strandabschnitt mit Restaurant und Cocktailbar :-) Dort haben wir dann auch gleich Cocktails bestellt, mein erster hieß übersetzt Paradies-Lähmung. Guter Name, was? ;-) Danach dann noch nen Pina Colada und dann - Kopfweh! Macht aber nix, hat sich so was von gelohnt. Guck es euch selber an...

Ach ja, das hier ist schon von vorletzter Woche, nur falls ihr euch wundert.


Paradise Cove

Sonntag, 13. April 2008

Und schon wieder...

...siegt der Hellas. 1:0 gegen den Dritten aus Brebach! Tor in der 30. Minute, Torschütze Andre Kunrath, Kunrath Andre, Andreeeee Kuuuuuunraaaath :-)

Und jetzt mal was ganz anderes: Musik. Ich bin ja hier im Land des Rap, und ihr könnt euch denken, dass ich sicher mit nem ganzen Sack voll Rap heimkomme. Und nen kleinen Vorgeschmack gibts hier. Die Songs sind teils alt, teils neu. Die Links führen natürlich alle zu youtube. Also, viel Spaß beim Anhören!!!


Madonna feat Justin Timberlake & Timbaland - 4 Minutes


Fort Minor - Remember Me


Nelly - Air Force One


Flo-Rida feat T-Pain - Low


Soulja Boy - Crank That


Down AKA Kilo - Lean like a Cholo


Und als besondere Zugabe:


Dropkick Murphys - I'm suippin up to Boston


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Donnerstag, 10. April 2008

AUFRUF!!! ICH BRAUCHE EURE HILFE!!!

Hey Leute,

ich brauche Schimpfworte!

Was wolltet ihr immer in der Schule wissen, als ihr Englisch oder Französisch oder eine andere Sprache hattet? Richtig, wie man andere in der fremden Sprache ganz mies beleidigen kann :-) Haha, so oder so ähnlich halt...

Auf jeden Fall will ich den Leuten in meinen Klassen ein paar neue Schimpfwörter beibringen, und da ihr sicher auf einige Varianten kommt, die noch nicht auf meiner Liste stehen, seid ihr herzlich eingeladen, mir Emails voller Beleidigungen oder ähnlichem zu schicken ;-) Auch Ausdrücke der Art "F*** dich" werden gern genommen!

Ich freu mich schon auf eure Emails. Schreibet mir zuhauf ;-)

Freitag, 4. April 2008

Bunt Gemischtes

Hi Freunde der gepflegten Unterhaltung,

ich hab gerade nichts zu tun, also stell ich mal ein paar Bilder von einem Clubbesuch in Hollywood ins Netz (vom 12.03) und zusätzlich noch ein paar wenige Bilder vom Besuch der "Chinese Tea Station" - einem Restaurant, in dem man lecker chinesischen Tee bekommt. Have Fun!


Bunt Gemischtes

Mittwoch, 2. April 2008

Gand Canyon

Wie schon angekündigt war ich übers Wochenende, also Samstag und Sonntag, am Grand Canyon.

Die Fahrt hier von L.A. aus hat knapp 6 Stunden gedauert, angekommen sind wir dann gegen 17:30 in unserem Hotel in Williams. Nach dem Abladen unseres Gepäcks (sprich: der Rucksäcke) gings dann auf zum Grand Canyon, was eine knappe Stunde gedauert hat. Leider haben wir den Sonnenuntergang knapp verpasst, aber auch im Dunkeln konnten wir uns schon vorstellen, was uns am Sonntag erwartet.

Sonntags ging es früh aus den Federn und ab zum Grand Canyon, zur Yavapai Observationsstation. Da wurden dann die ersten Schnappschüsse gemacht, bevor wir am Rand des Grand Canyon entlang bis zur "Bright Angel Lodge" gewandert sind. Das besondere dort ist, dass es dort einen Pfad gibt, den man zu Fuß bis zum Colorado River auf dem Grund des Grand Canyon (der fast 3 Kilometer tief ist) gehen kann. Wir konnten das aus Zeitgründen leider nicht machen, genauso wenig wie Wildwasser Rafting oder eine Eselstour durch den Grand Canyon.

Gerade als wir zur Heimfahrt aufbrechen wollten, kam es dann noch zu einem kleinen Schneesturm: innerhalb von einer Minute sank die Temperatur von 11 auf 4 Grad und es begann heftig zu schneien.

Alles in allem ein sehr gelungener Kurzausflug, den ihr euch hier jetzt in 39 Bildern ansehen könnt:


Grand Canyon

Fisch, du alter Sack

Hey, zuerst erzählst du mir nicht, dass du bald mit Jenny zusammen ziehst (mal ganz abgesehen davon, dass du dich nur ein paar Mal hier gemeldet hast).

Aber dass du mir net erzählst, dass du heiraten gehst, ist dann doch ein bißchen viel! So was muss man seinen Kollegen doch mitteilen. Also ehrlich...

Aber trotzdem: da wünsche ich Braut und Bräutigam auf jeden Fall alles Gute. Aber bitte erst heiraten, wenn ich wieder da bin. Will doch für nix essen ;-)

Dienstag, 1. April 2008

Oh mein Gott,

schon wieder so lange nichts geschrieben?

In den letzten 2 Wochen war auch nicht so viel los. Hab halt hauptsächlich mit den Jungs hier gefeiert, will halt noch so viel mitnehmen wie es nur geht. In weniger als 2 Monaten muss ich mich ja schon wieder mit euch Nasen rumschlagen... ;-)

Nur Spaß, freue mich doch schon! Im Anhang findet ihr ein paar Party Bilder. Diese wurden vor und nach der "Tequilla Challenge" gemacht, bei der man 10 Sekunden lang Tequilla aus der Flasche trinken muss. Lecker! :-(

Und freut euch schon auf den nächsten Eintrag, denn am letzten Wochenende war ich am GRAND CANYON!!! Gäääääääääääääääl :-)


Party Pics YEAH

Mittwoch, 19. März 2008

Die letzten Kilometer

Abfahrt in Seattle war um 11:15 und zum ersten Mal ist der Bus wirklich voll. Vorher hatte jeder Fahrgast immer eine Doppelbank für sich, diesmal baer ist jeder Sitz ausgebucht. Das macht das Schlafen und Entspannen im Bus extrem schwierig.

Zwischenstops machen wir unter anderem in Portland und Sacramento. Die letzten 4 Bilder im folgenden Album sind dann auch aus Sacrameto. Ansonsten hat keiner von uns weitere Bilder gemacht, wir waren einfach zu müde.

Wir sind beide am Ende genervt, vor allem die letzten Kilometer ziehen sich wie Gummi. Der Bus will einfach nicht ankommen. Als wir dann endlich in Los Angeles sind, können wir kein Taxi finden - diese Stadt ist einfach eine Verkehrskatastrophe. Eine Fußgängerin, die ich nach dem Weg frage, fährt uns dann zu unserem College - ihr Mann war auch hier am Occidental, deshalb weiß sie, wo es ist. Wir kommen am 22. Januar um 18 Uhr an - ich hab also meine ersten beiden Kurse verpasst ;-)

Und ich kann euch nicht mal im Ansatz erzählen, wie sehr ich mich auf mein eigenes Zimmer und mein eigenes Bett gefreut habe :-) So, das war mein Trip durch Nordamerika; hoffe, euch haben die Bilder gefallen und ihr hattet so viel Spaß wie i... - nee, nie im Leben, vielleicht hattet ihr Spaß, aber nicht so viel wie ich ;-) In diesem Sinne, genießt die letzten Bilder!


Die letzten Kilometer

Auf nach Seattle

Wir sind schon leicht unter Zeitdruck, da wir eigentlich am 21. Januar zurück sein müssen. Daraus wird wohl nix...

Wir nehmen wieder die Fähre nach Vancouver, und wieder zeigt sich uns ein unvergesslicher Anblick. Und diesmal hab ich etwas mehr Bilder, um davon zu berichten.

Der Bus verläßt Victoria um 11:30 und wir sind in Seattle um 23:30. Leider geht der nächste Bus nach Los Angeles erst um 6:00 Uhr morgens - das wären 7 Stunden Wartezeit. Glücklicherweise kennt Jose jemanden, der in Seattle wohnt. Wir werden also abgeholt, gehen kurz in eine Bar und dann gehts ins Bett. Das war im großen und ganzen mein Aufenthalt in Seattle :-)


Seattle

Ich treffe einen der gefährlichsten Männer der USA!!!

LESENSWERT!!!
Auch wenn der Post länger wird, es lohnt sich garantiert, das hier bis zum Ende zu lesen. Versprochen!

Also: wir treffen Patrick gegen 9 Uhr morgens. Er holt uns ab und wir gehen mit ihm auf eine Party, wo wir praktisch das who-is-who der kanadischen Schriftstellerszene treffen werden. Wie cool ist das denn?

Die Party findet auf einer anderen, kleineren Insel statt, auf Salt Rock Island (oder so ähnlich ;-). Patrick und seine Frau (auch Schriftstellerin) zahlen die Überfahrt für uns und geben uns später sogar noch ein Frühstück aus. Die zwei sind wirklich sehr nett, besonders von Patrick bin ich beeindruckt.

Ok, und jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Also: ich hab ganz leicht übertrieben, da der Herr, den ich getroffen habe, einer der ehemals gefährlichsten Männer der USA ist. Doch jetzt zu den Fakten:

Der Herr heißt Stephen Reid und war Ende der 70er, Anfang der 80er Mitglied der Stopwatch Gang, einer Bande, die in den USA 86 Banken ausgeraubt hat und dabei nie gefasst wurde! (Er wurde aber später verraten und war deshalb im Knast) Er war zu dieser Zeit auf der FBI Most Wanted List!! Und was soll ich sagen: der Mann ist super nett :-) Kein Scherz, wenn du ihn siehst, glaubst du, er könnte kein Wässerchen trüben.

Hier ein Link mit einem Bild. Leider ist der Text auf Englisch, konnte auf Deutsch nichts finden:

http://www.cbc.ca/news/background/stopwatchgang/index.html

Ich hab etliche Storys über ihn parat, aber die erzähle ich euch, wenn ich wieder daheim bin. Das wird viel cooler, wenn ich eure Gesichter sehe :-)

Nach der Party sind wir zurück nach Victoria und haben dort die Nacht verbracht. Patrick hat uns noch 100 Dollar für ein Hotel gegeben und hat sich dann verabschiedet. Hier die Bilder:


Der zweite Tag in Victoria - 20.01.2008

Victoria

Die Fahrt ist insgesamt doch sehr lang. Wir stopen in Vancouver, haben aber nur eine Stunde Aufenthalt. Dann geht ab mit der Fähre rüber auf Vancouver Island, wo auch Victoria liegt.

Die Überfahrt auf der Fähre ist Wahnsinn. wir sehen Delphine und auch die Landschaft ist einfach nur zu bewundern! Später in Victoria (seit Lake Louise sind es nun fast 40 Stunden Busfahrt!!!) beziehen wir die bisher schlechteste Jugendherberge. Fühle mich hier nicht sehr wohl, aber ist ja nur für eine Nacht.

Wir erkunden die Innenstadt von Victoria und sehen uns den Hafen an. Außerdem kümmern wir uns noch um das, weshalb wir eigentlich hergekommen sind: wir werden morgen Patrick Lane, den bekanntesten und meist ausgezeichneten kanadischen Autor unserer Zeit, besuchen. Jose will einen Kurzfilm über eine von Patricks Kurzgeschichten machen und wollte ihn treffen.

Und hier die Bilder zum 19. Januar:


Victoria - 19.01.2008

Hahaha

So, jetzt sind wir also im Bus nach Dawson Creek. Wir steigen in Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta, um und sind nun letztendlich auf unserem Weg in den Norden. Gegen 9 Uhr morgens am 17. Januar kommen wir an und...

...was für eine Scheiße! Ein totaler Reinfall! Wo wir uns unberührte Natur erhofft hatten, finden wir eine kleine Arbeiterstadt vor, deren Haupt- bzw. einzige Beschäftigungszweige die Gas- und Ölförderung sind. Dementsprechend dreckig ist es hier auch. Wirklich nix schönes.

Wir frühstücken hier und nehmen den nächsten Bus in Richtung Victoria um 11 Uhr. Cool, 16 Stunden im Bus für ein Frühstück. Na immerhin! ;-)

Und jetzt kommt ihr in den zweifelhaften Genuß aller meiner Bilder aus Dawson Creek.


Dawson Creek

Samstag, 15. März 2008

Lake Louise - ein Traum in Weiß!

Wir stehen früh auf und machen uns zu Fuß auf den knapp 6 Kilometer langen Weg zum eigentlichen See. Die Landschaft, durch die wir wandern, ist einfach wunderschön. Am See angekommen, verschlägt es uns erst einmal die Sprache, so fantastisch sieht das hier aus. Wir verbringen mehrere Stunden hier und genießen einfach diesen wunderschönen Ort.

Um 16:30 gehts mit dem Bus zurück nach Calgary, und von dort aus solls weiter gehen nach Dawson Creek (ja, heißt wirklich so). Wir wollen die Nordlichter sehen, und je weiter wir nach Norden fahren, um so besser sind die Chancen.

Und jetzt schaut euch mal die Bilder von Lake Louise an...


Lake Louise

Freitag, 14. März 2008

Calgary

Wir verbringen den ganzen 14. Januar im Bus und kommen am 15. Januar nach 22 Stunden Fahrt und 1330 Kilometern gegen 8 Uhr morgens an.

Wir machen uns sofort auf zum 180m hohen Calgary Tower, wo es für 6,50 Dollar raufgeht - geschenkt! Die Aussicht von ganz oben ist super, man hat ganz Calgary zu seinen Füßen. Was aber wirklich atemberaubend ist, ist die freie Sicht auf die Rocky Mountains, die sich im Westen befinden. Einfach fantastisch!

Danach laufen wir noch ein bißchen in Downtown und der Stephen Street rum und frühstücken ausgiebig. Um 13:15 verläßt unser Bus aber auch schon wieder Calgary und wir steuern unser nächstes Ziel, Lake Louise, an.

Die Fahrt im Bus ist diesmal wirklich was besonderes. Zunächst fahren wir an Teilen des olympischen Parks mit der Skisprungschanze vorbei, und nach einer knappen Stunde sind wir dann mitten in den Rocky Mountains. Die kann ich leide nicht beschreiben, dazu fehlen mir einfach die Worte. Vielleicht triffts "majestätisch" ganz gut...

In Lake Louise kommen wir gegen 16:30 an, und da wird es auch schon dunkel. Eine Kellnerin, in unserer Jugendherrberge, die wir fragen, was man hier sonst so machen kann, hat einen ganz einfachen Rat für uns: "Sich betrinken!" :-) Da hier wirklich nicht mehr viel los ist, gehts heute früh ins Bett und morgen sehen wir uns dann den See an.


Calgary

Donnerstag, 13. März 2008

Nipigon oder nicht Nipigon

Da unser Busfahrer uns aufklärt, dass es nicht einfach ist, in Nipigon einen Bus zu bekommen, ändern wir kurzfristig unser Ziel und steuern jetzt Winnipeg, die Heimat den Winni Puh, an. Das sind fast 2100 Kilometer im Bus! Könnt ihr euch das vorstellen? Ungefähr 31 Stunden! Natürlich mit kleinen Zwischenstops in Wawa (heißt wirklich so), White River und anderen Orten.

Die Landschaft hier oben ist fantastisch, genau so, wie man sich Kanada vorstellt. Viel Schnee und Natur pur. Wahnsinn! Ganz besonders toll sieht es aus, als wir mit dem Bus direkt am Oberen See vorbei fahren (die ganze Strecke von Sault Ste Marie nach Thunder Bay) - der Ausblick da oben ist einfach genial. Noch besser wird es, als wir den Sonnenuntergang hier oben bewundern dürfen. Einfach herrlich. Leider sind die Bilder davon nix geworden, da die Scheiben im Bus total verdreckt waren :(

Am 13. Januar um 07:20 sind wir in Winnipeg. Wir nehmen ein Taxi und lassen uns zur Jugendherrberge bringen und werden dabei schön beschissen. Die Herrberge ist gerade mal 2 Minuten Fußweg entfernt, wir fahren aber gut 5 Minuten in der Stadt rum :-)

Wir hauen uns eine Stunde aufs Ohr und erkunden dann Winnipeg. Wir sehen uns "The Forks" an, eine Stelle, wo zwei Flüsse münden. Und das alles bei einer Außetemperatur von -23°C!!! Wir essen was im Forks Market und sehen uns dann den windigsten Platz der Welt an, wo uns -35°C zu schaffen machen. Uh Leck!

Von 2 älteren Damen, die wir treffen, bekommen wir Karten für das Finale eines Highschool Eishockey Turniers geschenkt. Außerdem raten uns die Damen, mal in Lake Louise vorbei zu schauen.

Nach dem Eishockeyspiel sehen wir uns das Legislative Building an, wo José einen Wachmann wieder trifft, der auch schon vor 3 Jahren, bei Josés letztem Besuch, hier gearbeitet hat. Sachen gibts!

Wir essen noch was und planen komplett um. Wir fahren von hier nach Lake Louise (ein riesen Danke Schön an die zwei älteren Damen!!!) mit kurzem Zwischenstop in Calgary. Und dann sehen wir mal weiter.

So, jetzt die Bilder


Winnipeg

Zurück nach Toronto

Wir schreiben immernoch den 11. Januar, und ja, anfangs hetzen wir ganz schön durch Kanada durch. Aber wir haben halt auch nicht so lange Zeit.

Um 16 Uhr kommen wir in Toronto an. Bei der Suche nach einer Jugendherrberge (wir würden gerne mal duschen, das letzte Mal war in Boston ;-) treffen wir eine Asiatin, die uns die Jugendherrberge zeigen will. Wir kommen ins Gespräch und sie lädt uns ein, in ihrem Appartement zu duschen usw. Na das nenn ich mal Gastfreundschaft! Wir duschen also bei ihr und während dessen fertigt sie uns noch eine Karte mit Sehneswürdigkeiten an, die wir leicht zu Fuß erreichen können.

Wir essen anschließend was im Sears Center, erkunden die ganze Innenstadt per pedes und gucken uns am Ende noch kurz Chinatown an. Und mal eine kurze, aber wichtige Nebennotiz: die Mädels hier sind der abse, abse, abse, abse, absolute Hämmer! (Fanta 4 Fans an die Front!) Also, wer sich mal umgucken will, hier ist man sicher nicht am falschen Platz ;-)

Wir verlassen Toronto gegen 1 Uhr nachts und es geht auf in Richting Nipigon, unserem nächsten geplanten Stop.


Toronto

Die Niagara Fälle (11. Januar)

Endlich kann ich schlafen im Bus. Und das trotz eines wie irre rasenden Busfahrers. Aber totale Erschöpfung übermannt mich und ich schlafe friedlich. Bei unserem Zwischenstop in Toronto mache dann zum ersten Mal die Erfahrung, wie es ist, die komplette Morgentoilette inkusive Umziehen auf einem Busbahnhofklo zu verrichten. Außerdem schließe ich innige Bekanntschaft mit den dortigen Toiletten. Eine Erfahrung, die niemand in seinem Leben missen sollte ;-) Gegen 9 Uhr kommen wir in Niagara Falls, einem kleinen Ort mit großer Touristenattraktion, an. Wir laufen knapp 40 Minuten bis zu den Fällen und...

Zuerst bin ich mal schön enttäuscht. Zuerst sieht man nämlich den amerikanischen der zwei Fälle, und der ist eher nicht so attraktiv. Aber dann sehe ich den echten, den kanadischen, und... woah, fantastisch, hammergeil, bewundernswert, phenomenal, unglaublich und kaum zu beschreiben.

Gegen 16 Uhr verlassen wir Niagara Falls wieder und es geht auf nach Toronto. Und nun: guckst du Bildä!


Niagara Falls

Montreal und Ottawa

Hallo Freunde, um 5 Uhr morgens erreicht unser Bus den Zoll, ab 05:15 sind wir in Kanada. Um 06:15 treffen wir in Montreal, unserer ersten Station, ein. Wir gehen im Busterminal in ein Schnellrestaurant, wo ich 2 Mal halb auf dem Tisch liegend einschlafe, weil ich im Bus die ganze Fahrt über wach war.

Wir besteigen den Mont Royal und sehen uns die St. Catherine Street an. Da wir sonst nicht viel machen können, schlägt José vor, noch einen außerplanmäßigen Stop in Ottawa hinzulegen, da er dort vor 2 Jahren studiert hat.


Montreal



Gesagt, getan. Um 15 Uhr hüpfen wir erneut in den Bus, um 17:30 sind wir da. Wir sehen uns Parliament Hill mit seiner ewigen Flamme an, By Ward (eine Art Einkaufsmeile für Touristen), die Universität und gehen später am Abend noch ins Kino in "I am Legend". Ganz nett.

Danach gehts in eine Kneipe, wo wir einen von Josés Freunden von hier treffen. Es wird kurz was getrunken, aber um 0:30 verlassen wir Ottawa schon wieder. Nächster Halt: die Niagara Fälle!


Ottawa

Dienstag, 11. März 2008

Boston

In Boston sind wir praktisch nur 2 Tage. Wir wohnen bei der Familie von Alison, einer Studentin von Natalia. Natrülich wieder umsonst :-)

Am 08. Januar erkunden wir den historischen Teil von Boston mit John, Alisons Vater. John ist Geschichtslehrer und Direktor einer Schule und nimmt sich diesen Morgen nur für uns frei. Er zeigt uns unter anderem das Old State House, das Old South Meeting House, die City Hall, Fanueil Hall, Quincey Market, den Boston Stone, das Hause von Paul Revere, einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Unabhänigkeitskampf der USA, und tausend weitere Sachen. Das kann ich gar nicht alles aufzählen. Aber was John sich für eine Mühe macht für Leute, die er zum ersten Mal in seinem Leben sieht - absolut fantastisch.

Später erkunden wir allein noch ein bißchen die Stadt und sehen den Public Garden, einen kleinen Park im Herzen Bostons, die Commonwealth Avenue und den Copley Square. Von dort gehts dann zurück nach Hause, wo wir mit Alisons Familie zu Abend essen.

Am nächsten Tag sehen wir uns das MIT an, eines der häßlichsten Gebäude dieser Welt! Danach ist Harvard dran, die weltbekannt Uni. Davon hätte ich irgendwie mehr erwartet...
Und dann gehts auch schon ans Packen, denn heute abend ist Abreise nach Kanada! Wir kaufen spät abends die Tickets (eins kostet 415 Dollar und wir können damit 14 Tage quer durch Nordamerika reisen) und um 00:15 Uhr geht das Abenteuer los! Kanada, wir kommen!


Boston

Philadelphia

Also, ab jetzt wird alles immer etwas zusammengefaßt, so auch der 5 Tage Philly Aufenthalt. Also:

An Tag 1 gehen wir persich essen - fantastisch. Danach wird Cranium gespielt und es fliegen wortwörtlich die Fetzen. Mir machts Spaß, aber die Pärchen sind dabei, sich übelst zu verkrachen. Also wird nach der zweiten partie abgebrochen. Aber mein Team lag in Führung - YEAH!!!!!!!!!!

An Tag 2 führt uns Ryan, Emelys Freund, etwas durch die Stadt. Wir gehen später das berühmte Philly-Cheese-Steak essen - eine Art Burger mit geschnetzeltem Fleisch, viel Käse und einer Art Rahmsoße. Hört sich vielleicht nicht sehr aufregend an, schmeckt aber köstlich!

Tag 3 birgt mein absolutes Highlight in Philadelphia: ich laufe die weltbekannte Treppe aus Rocky hoch und runter. Weiß gar nicht mehr wie oft :-) Nebenbei sehe ich noch die City Hall, das Love Sign und so weiter; alles nix im Vergleich zu Rocky. Am Abend ziehen wir dann um und wohnen ab jetzt bei Joses Freundin Amy. Wesentlich geräumiger und für uns wird direkt am ersten Abend lecker Sri Lankanisch (heißt das so?) gekocht. Amy und ihr Familie kommen nämlich aus Sri Lanka. Wer hätte das gedacht? ;-)

Tag 4: Wir sehen und die Barner Foundation mit ihren Gemälden von van Gogh, Monet, Manet, Renoir, Matisse, Cezanne und Picasso an. Danach gibts eine italienische Stadtführung. Zunächst besuchen wir die Straße, durch die Rocky im ersten Film joggt. Dann besuche ich den besten Pizzaladen der USA und danach gehts zu einer italienischen Bäckerei. Dad, du hättest deine wahre Freude gehabt!

Und am 5. Tag (dem 7. Januar) verlassen wir Philly in Richtung Boston. Wieder mit dem Chinabus, ist ja so schön billig. Und hier die Bilder zu den 5 Tagen Philly:


Philadelphia

Endlich 2008

Die letzten zwei Tage in New York vergehen realtiv ereignislos. Ich sehe mir am 1. Januar noch einen kleinen Höhepunkt an - das Hauptquartier der Ghostbusters aus gleichnamigem Film. Cool :-)

Ansonsten ist nur ausziehen angesagt aus der Wohnung, die sich als mittlere Katastrophe rausgestellt hat. Beim Beziehen war die Wohnung nicht sauber, im Laufe der Woche gehen die Abflüsse in Bad und Küche nicht mehr richtig, die Heizung im Schlafzimmer ist super laut, Lichtschalter funktionieren nicht und das Sicherheitsschloß der Tür ist komplett im Arsch!

Deshalb wird die Wohnung auch nur bestenfalls oberflächlich gesäubert vor dem Auszug. Ich hätte sie ja sauber gemacht und dann Geld zurück verlangt, aber unsere spanische Fraktion ist dagegen - naja.

Wir machen uns also auf nach Philadelphia, der nächsten Station. Wir nehmen einen Chinabus, das ist ein ultra-billig Bus (kostet nur 10 Dollar), der von Chinesen betrieben wird. Leider ist der Bus auch unterste Klasse, Heizung geht zum Beispiel nicht. Ganz toll bei den herrschenden Temperaturen.

In Philli warten wir dann auf Martas Freundin Emily, bei ihr werden wir die nächsten Tage wohnen. Und wir machen zum ersten Mal Bekanntschaft mit übler Kälte - ich fühle mich wie gefroren und freue mich sehr auf Kanada ;-)

Und hier die letzten Bilder aus New York. Schade eigenlich :-(


New York - die Letzte

Geil!

Oh Mann, schon wieder ne Woche her...? Da ich im Moment ja Spring Break (Frühlingsferien) hab, werd ich mal versuchen, den Blog komplett auf den neuesten Stand zu bringen. Aber bevor wir in New York weiter machen, gibts kurze Infos über die letzten 2 Tage. Geilomat! :-)

Gestern war ich im Staples Center und hab mir die Lakers angesehen. Die Tickets haben wir auf dem Schwarzmarkt gekauft (der hier seinen Namen wriklich zu Recht trägt :-) und haben 150 Dollar gekostet. Kein billiges Vergnügen, aber... Wahnsinn - und Kobe ist der Hammer. Die Lakers haben das Spiel zwar verloren, aber war trotzdem eine super Stimmung da. Die letzten 1,5 Minuten hat die ganze Halle gestanden, weil es so ein enges und spannendes Spiel war. Uh Leck!!! Und Ames, hab leider nicht das Trikot von Kobe bekommen - das nächte Mal vielleicht.


L.A. Lakers!!!



Heut war ich dann am Zuma Beach, der liegt über ne Stunde nördlich von Oxy. Vorbei an Santa Monica Beach und Malibu und schon waren wir da. Sehr geil, waren ne Gruppe von 15 Mann. Super geil und mega Sonne!!!


Zuma Beach

Montag, 3. März 2008

Silvester

Den 30. können wir getrost außer Acht lassen, da haben wir praktisch nix gemacht. einzig nenneswertes Detail: ich besitze wieder Winterschuhe. Habe genau die gleichen gekauft, hat mich wieder 100 Dollar gekostet. Und, ach ja: extra für Silvester sind Anais und Natalia wieder angereist.

Und jetzt auf nach Silvester. Der Morgen verlief wie folgt:
Aufstehen 8:34, in der Ticketschlange für Freiheitsstatue 9:51, in der Schlange zur Fähre 10:23, auf der Fähre 12:17, auf Liberty Island 12:47, auf der Fähre zurück 13:58. Das war der beeindruckende Besuch bei Miss Liberty :-)
Auf Liberty Island (die Insel, auf der die Freiheitsstaue steht) hab ich übrigens das SCHLECHTESTE Essen hier in den USA gegessen. Die Pommes eine Katastrophe und der Buger - unter aller Sau ist noch zu gut bewertet!

Gegen 20 Uhr verlassen wir die Wohnung auf der Suche nach einem Restaurant für einen Silveserschmaus und werden dann auch an der Ecke 48. und Lexington fündig: Raffles Cafe and Restaurant. Kurz: der Hammer! Mein Menu bestehend aus Minestrone, Spaghetti Primavera und Käsekuchen mit Erdbeersoße ist ein Gedicht. Jeden Cent der knapp 42 Dollar wert.

Info für alle, die mal nach New York kommen: versucht den Käsekuchen hier. Ist zwar teuer, aber absolut super klasse!

Danach gehts raus auf die Strassen, aber der Weg zum Times Square wird von Tausenden von Polizisten abgesperrt. Leider :( Also begeben wir uns zur südwestlichen Ecke des Central Parks und erleben Silvester auf der Leinwand in Mitten einer riesigen Menschenmenge. Cool!


Silvester

Ok, weiter in New York

Wir schreiben inzwischen den 29.12.07. Zunächst gehts auf zur Südspitze von Manhatten, von wo aus man mit der Fähre zur Freiheitsstatue kommt. Allerdings schrecken uns nach unserer Ankunft die extrem langen Warteschlangen ab. Nur um ein Ticket für die Fähre zu bekommen, muss man über eine Stunde warten. Und dann haben wir noch nicht mal über die Wartezeit zur eigentlichen Fähre gesprochen...

Also wird kurzfristig der Entschluss gefasst, auf das Empire State Building zu klettern. Gesagt, getan. Ist schon beeindruckend, da oben, kann aber mit unserem nächtlichen Besuch auf dem Rock nicht mithalten. Bei Nacht mit den ganzen Lichtern - unschlagbar!

Danach gehts auf zum Times Square, wo wir nach ein wenig Bummeln dann ins Kino gehen in "Das Beste kommt zum Schluss" mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. Sensationeller Film! Wer ihn nicht gesehen hat: reingehen!!!

Der Abend endet mit einem Besuch in der Bleeker Street im Viertel Greenwich Village, eine Straße voller Bars und Clubs. Und danach endet der Tag dann auch wieder in unserem Appartement.

Fotoshow:


29.12.07

Schmerz lass nach!

Gestern, Samstag, den 02.03.2008, habe ich seit fast 5 jahren mal wieder richtig Fußball gespielt. Hier gibts einen Fußballclub, und da hab ich dann mal mitgemacht. Hat super viel Spaß gemacht, auch wenn meine Technik einfach nicht mehr mit meiner filigranen Eleganz früherer Tage zu vergleichen ist ;-)

Zum Thema Rücken: hat nach dem Spielen weh getan, hielt sich aber in Grenzen. Heute bin ich wieder beschwerdefrei. Man könnte den Versuch als vollen Erfolg werten!

ABER: ich weh! Ja genau; nicht "mir tut x und y weh", nein: ich weh! Alles schmerzt. Selbst der geilste Knackarsch der Welt (sprich: meiner :-) ist voller Kater mit Unmengen von Muskeln. Aber das schlimmste sind die Adduktoren. Jegliches Heranziehen ist eine echte Qual. Da fällt auch nicht weiter auf, dass die Oberschenkel beim Treppensteigen völlig die Nerven verlieren.

Und was lernen wir daraus? Genau: ich liebe Fußball!!! :-)

Nachtrag: ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben eine Blutblase. Man lernt nie aus ;-)

Mittwoch, 27. Februar 2008

Top of the Rock

Die Spitze des Rockefeller Centers

Vorweg: das war mit Abstand einer der besten Tage (Abende) auf unserem ganzen Trip. Das live zu sehen, diese riesige Stadt und das Lichtermeer, zu dem sie bei Nacht wird, ist schon unbeschreiblich.

Wir waren, galube ich, mehr als 2 Stunden da oben und haben die Atmosphäre praktisch in uns aufgesogen. Jeder von uns war von diesem Erlebnis überwältigt. Ich kann nur hoffen, dass die Bilder halbwegs rüberbringen, wie das alles tatsächlich ausgesehen hat. Wer von euch mal hier sein wird, muss die Chance nutzen und das auf jeden Fall auch machen.

Jetzt hör ich aber auf zu labern und lasse euch endlich Bilder gucken. Auf gehts!


Top of the Rock

Der achtundzwanzigste Dezember

Der Tag geht - wie erwartet - erst relativ spät los. Während unsere zwei spanischen Schlafmützen noch im Bett bzw. Bad rumlümmeln, waschen Priscilla und ich unsere Wäsche in einem kleinen chinesischen Waschsalon um die Ecke. Das komplette Paket, mit waschen und trocknen, kostet am Ende um die 5 Dollar.

Gegen 14 Uhr gehts dann endlich raus aus dem Appartement und rein in die Stadt. Wir schauen uns das Flat Iron (flaches (Bügel-)Eisen) an, ein Gebäude mit sehr eigenwilliger Form; aber das seht ihr ja gleich selbst. Danach besuchen wir den direkt nebenan gelegenen Madison Square Park, der übrigens winzig klein ist.

Nach diesen zwei Besichtigungen wird es dann auch schon wieder dunkel. Wir entschliessen uns, New York mal bei Nacht von oben zu betrachten - wir kaufen also Tickets für das Rockefeller Center und... das war so gut, das kriegt einen eigenen Eintrag sowie ein eigenes Bilderalbum. Etwas Geduld, bitte!

Zum Abschluß des Tages gehts dann ins MoMa, das Museum of Modern Art. Hier stellt sich mal wieder heraus, dass ich ein völliger Kunstbanause bin - für mich war das alles Mist :-) die Kunstkenner in der Runde mögen meine Unwissenheit entschuldigen.

Und nun die Fotobeweise des Tages:


Bügeleisenhaus und Museum der modernen Kunst

Sonntag, 24. Februar 2008

Der erste Nach-Weihnachts-Tag

Wieder gehts erst gegen 13 Uhr aus dem (neuen) Haus, unser erster Stop ist die Bibliothek, die man z.B. in "The Day after Tomorrow" sehen konnte. Nach dieser Besichtigung gehts weiter zur St. Patricks Church, die wir uns heute auch mal von innen ausschauen.

Beim darauf folgenden durch die Stadt spazieren kaufen Priscilla und ich schon mal die Tickets für das Empire State Building (ja, dafür muss man so 20-30 Dollar berappen). Heute lohnt es sich aber nicht, ganz nach oben zu gehen, weil die Sicht heute nicht besonders ist. Aber wir kommen an nem anderen tag vorbei. Todsicher!

Danach ist der Tag auch schon wieder gehalten. Wir kehren zurück in unser Heim, Marta und ich kochen wieder und es wird bis tief in die Nacht gegessen und getrunken. Es geht ers nach 4 Uhr ins Bett. Das sieht nicht gut aus für morgen ;-)


Und weiter wird Sight gesehen

Der zweite Weihnachtstag

Nur falls ihr euch fragt: ja, ich habe gerade relativ viel Zeit. Keine Hausaufgaben, nix zu lesen, und auch sonst ist im Moment nicht so viel los. Also freut euch und lest weiter meine Abenteuer in Amiland.

Wie ich befürchtet hatte, kommen wir wieder erst sehr spät aus den Betten. Während Priscilla und ich schon früh (gegen 11 Uhr :-) aufstehen, dauert der Schlaf der Spanier etwas länger.

Als wir dann endlich die Wohnung verlassen, gehts auf zum Central Park, der grünen Oase im Herzen von Manhatten. Ist wirklich sehr schön da, aber es war auch unwahrscheinlich kalt an diesem Tag. Nach 3 Stunden im Central Park waren wir komplett durchgefroren, ich konnte meine Finger praktisch nicht mehr bewegen. Wir flüchten also in ein kleines Cafe, wo wir heiße Getränke zu uns nehmen.

Danach machen wir uns auf den Weg zum Lincoln Center, wo das Musical "Der Nußknacker" gezeigt wird. Wir (was heißt: die Mädels) wollen dafür Karten haben. Leider (für die Männer: Gott sei Dank) sind die meisten Aufführungen ausverkauft und die noch erhältlichen Plätze sind so schlecht, dass uns davon abgeraten wird, die zu kaufen.

Danach gehts zurück ins Mikes Appartement, das wir noch an diesem Abend verlassen. Wir ziehen um in unser neues, gemietetes Apppartement, etwas weiter südlich in Manhatten. Wir kochen in unserem neuen Heim und gehen wiederum spät ins Bett, was wohl wieder zu verspätetem Aufstehen führen wird...

Zweiter Weihnachtstag 2007

Der erste Weihnachtsfeiertag

An diesem Tag waren wir richtig faul. Ich war mit 9:30 schon recht früh auf, aber die anderen sind erst nach 13:00 Uhr aufgestanden, weshalb wir die Wohnung (immer noch Mikes) auch erst um 15:30 verlassen haben. Was für eine Verschwendung wertvoller Zeit...

Wir sehen uns die eher künstlerisch angehauchten Stadtteile Soho und Greenwich an, wo wir auch in einem kleinen chinesischen Cafe einen Zwischenstop einlegen. In einem Supermarkt, der für New Yorker Verhältnisse extrem billig ist, ein, um ein Festmahl für heute Abend zubereiten zu können.

Das machen Marta und ich dann auch - es gibt Pasta mit Tomatensoße. Allerdings entsteht dabei, wie auch immer das geschehen konnte, eine Menge Rauch. Und natürlich lösen wir so den Feueralarm aus. Eine Sirene und eine gellende Stimme, die unaufhörlich "Fire, Fire" durch die Wohnung schreit, sind das Ergebnis. Erst ein Anruf bei der Rezeption beendet den Alarm.

Die Pasta ist aber trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) ein Gedicht. Es geht wieder erst spät ins Bett und ich befürchte, dass wir auch morgen wieder nur spät aus den Startlöchern kommen werden :-(


25.12.07

Samstag, 23. Februar 2008

Juhu, WEIHNACHTEN!!!

Mein erstes Weihnachten ganz ohne Geschenke. Aber ich bin ja in New York, das soll mal Geschenk genug sein. Los gehts!

Zunächst bringen wir Natalia zu ihrer U-Bahn-Station, sie verläßt uns nämlich heute schon wieder. Da diese direkt neben dem Empire State Building ist, fassen wir den Entschluß, da doch mal reinzugehen. Eine mehr als 2-stündige Wartezeit bringt uns aber dazu, den Tag komplett umzuplanen. Eine der besten Entscheidungen, die wir treffen konnten!

Auf gehts zur südlichen Spitze von Manhatten, zum Ground Zero, wo früher die Twin Towers gestanden haben. Leider kann man davon keine Bilder machen, Ground Zero ist praktisch komplett abgesperrt.

Danach gehts zur Wall Street, wo wir sensationelle Bilder mit einem Cop machen. Müsst ihr euch später ansehen.

In der U-Bahn haben wir dann Julia Styles gesehen, davon gibts leider keine Bilder. Nur fast. Aber das seht ihr ja gleich.

Nach einer kleinen Stärkung gehts zu Fuß über die Brooklyn Bridge rüber nach Brooklyn und dann gleich wieder zu Fuß zurück nach Manhatten über die Manhatte Bridge.

Diese endet in Chinatown, wo wir dann noch shoppen und etwas essen. Es war verdammt kalt, was vor allem auf den beiden Brücken mit dem Wind recht brutal war. Aber die Bilder sind trotzdem gut geworden :-)

Wie immer klingt der Abend in Mikes Wohnung aus. Unser Weihnachtsmahl besteht aus Brot, Käse, Tomaten und Truthahnwurst. Was für ein Fest. Besser gehts nicht!


Weihnachten

Noch 1 Tag, bis das Christkind kommt

Es weihnachtet schon sehr. Dann mal auf zu den Geschehnissen des 23. Dezember:

Nachdem uns die Fahrstuhlsteckenbleiber vom letzten Tag verlassen haben, sind wir endlich ganz allein in New York. Wir machen uns auf und essen zunächst was in dem kleinen Restaurant "Tramstation", wo wir auch Natalia treffen. Zusammen sehen wir uns einen riesigen Spielzeugladen (Yannik hätte seinen Spaß gehabt) und den Apple Store an.

Danach gehts wieder mal zum Rockefeller Center und dem dortigen Weihnachtsbaum (da waren wir wirklich mehrfach). Auf dem Weg zurück kommen wir dann noch am Disney Store vorbei, wo der Liebhaber von Micky Maus und Co. auf 3 Etagen alles findet, was das Herz begehrt. Und auch coole Fotos wurden da gemacht. Guckst du später!

Da wir nicht die ganze Zeit in Mikes Appartement bleiben wollen, werden wir uns eine eigene kleine Wohnung für unsere Vierergruppe mieten. Wird 225 Dollar für jeden kosten für 10 Tage - ganz ok. Die Wohnung schauen wir uns heute an - macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Zwar sehr klein für 4 Leute, aber wird schon hinhauen.

Zum Abschluß des Abends gehts wieder zurück ins Mikes Millionen-Dollar-Wohnung. Hier feiern wir nach Mitternacht Priscillas Geburtstag - ja, sie hat wirklich am 24. Dezember Geburtstag. Nach leckerem Kuchen geht es gegen 2 Uhr ins Bett - morgen haben wir einiges vor, ihr werdets sehen.

Doch jetzt zuerst mal zu diesem eher ruhigen Tag die Bilder:


Noch ein Tag, bis das Christkind kommt

Mittwoch, 20. Februar 2008

Kotzen, Duschen, Stretch Limos und Im-Fahrstuhl-stecken-bleiben

Also, endlich kann es weitergehen, nachdem ich die was-weiß-ich-wieviele Bilder von Jose geordnet habe. Dann mal auf zum 22. Dezember:

Wie ihr ja noch wisst, waren wir gestern Abend in einem Club und Anais war leicht angeschlagen. Wie sich am morgen heraus stellt, war sie aber nicht nur leicht angeschlagen - sie hat die Nacht über 2 Mal gekotzt. Haha :-P

Und noch ne lustige Geschichte hätte ich zu erzählen. Der Titel. "Ich und die Dusche - Teil 2". Wieder will ich duschen und wieder stehe ich 10 Minuten in der Dusche rum und kriege das Ding nicht zum Laufen. Nach allem möglichen Rumprobieren hab ich aber dann doch entdeckt, wie man die Dusche in Betrieb nimmt. Man konnte den Ausfluss des Wasserhahns in der Badewanne nach unten ziehen und das hat dann die Dusche aktiviert. Ich bin einfach nicht für komplizierte Technik gemacht. Ein Wunder, dass ich diesen Blog schreiben kann :-)

Anais verläßt die Gruppe später am Tag Richtung Maine, aber wir bekommen Verstärkung in Form von Priscilla, einer Freundin von Marta. Sie ist aus Costa Rica und unterrichtet am gleichen College wie Marta Spanisch.

Wir sehen uns die Grand Central Station an, wo auf Grund der Weihnachtszeit alle 15 Minuten eine Lightshow zu sehen ist. Sehr cool, Bilder davon gibts im Album. Und natürlich schauen wir auch wieder am Times Square vorbei.

Später am Abend gehts dann nach Little Italy, wo wir ein paar von Mikes Freunden wiedertreffen. Wir essen in einem netten Restaurant Pizza, während Mike und Kollegen in einem schweineteuren Restaurant einen drauf machen. So ziemlich alle Freunde von Mike haben richtig viel Kohle. Nach Hause gehts dann in einer Stretch Limousine, die auch von Mikes Freunden bezahlt wird. (Von Little Italy gibts leider keine Bilder, nur von der Limo :-)

Wieder im Appartement treffen wir dann den Rest von Mikes Freunden, die bereits von den Portiers (ja, hier hat man so was) reingelassen wurden. Alle sind schon gut am Trinken und nach kurzem Aufenthalt gehen Mike und Kollegen auf Tour. Jose, Marta, Priscilla und ich bleiben in der Wohnung, um es mal langsam angehen zu lassen. Doch die Jungs kommen nicht weit. Sie sind nämlich nicht clever genug, um ihr Gewicht auf verschiedene Fahrstühle zu verteilen. Das bedeutet, dass alle 14 Mann in einen Fahrstuhl rennen... und auch prompt im Keller stecken bleiben.

Mike ruft uns an, die Polizei und die Feuerwehr werden neben dem hoteleigenen technischen Dienst von den aufgeregten Freuden von Mike auch noch benachrichtigt. Irgendeiner von Mikes Freunden meint doch tatsächlich zu Jose und mir, wir sollten ihnen doch noch Bier und Schnaps in den Fahrstuhl bringen, damit sie schon mal anfangen können zu feiern. Alter, klappts noch? Nach endlosen Diskussionen hole ich einen Polizisten, der klipp und klar den Genuß alkoholischer Getränke untersagt. Wer hätte das gedacht? Als die Truppe dann aus dem Fahrstuhl rausgeholt wird, besitzt nur ein einziges Mädel den Anstand, sich bei Feuerwher und Polizei zu bedanken. Einer meint doch tatsächlich: "Danke, dass es so lange gedauert hat!" Dem hätte ich am liebsten in die Zähne gehauen. So ein Arsch!

Nachdem das alles gegessen ist, gehts für uns zurück ins Appartement und wir schlafen friedlich. Bis die Partygesellschaft mitten in der Nacht zurückkommt und uns alle wachmacht. Aber was willste machen. Wir versuchen weiter zu schlafen. Bis morgen früh!

In New York am 22.12.2007