Mittwoch, 19. März 2008

Die letzten Kilometer

Abfahrt in Seattle war um 11:15 und zum ersten Mal ist der Bus wirklich voll. Vorher hatte jeder Fahrgast immer eine Doppelbank für sich, diesmal baer ist jeder Sitz ausgebucht. Das macht das Schlafen und Entspannen im Bus extrem schwierig.

Zwischenstops machen wir unter anderem in Portland und Sacramento. Die letzten 4 Bilder im folgenden Album sind dann auch aus Sacrameto. Ansonsten hat keiner von uns weitere Bilder gemacht, wir waren einfach zu müde.

Wir sind beide am Ende genervt, vor allem die letzten Kilometer ziehen sich wie Gummi. Der Bus will einfach nicht ankommen. Als wir dann endlich in Los Angeles sind, können wir kein Taxi finden - diese Stadt ist einfach eine Verkehrskatastrophe. Eine Fußgängerin, die ich nach dem Weg frage, fährt uns dann zu unserem College - ihr Mann war auch hier am Occidental, deshalb weiß sie, wo es ist. Wir kommen am 22. Januar um 18 Uhr an - ich hab also meine ersten beiden Kurse verpasst ;-)

Und ich kann euch nicht mal im Ansatz erzählen, wie sehr ich mich auf mein eigenes Zimmer und mein eigenes Bett gefreut habe :-) So, das war mein Trip durch Nordamerika; hoffe, euch haben die Bilder gefallen und ihr hattet so viel Spaß wie i... - nee, nie im Leben, vielleicht hattet ihr Spaß, aber nicht so viel wie ich ;-) In diesem Sinne, genießt die letzten Bilder!


Die letzten Kilometer

Auf nach Seattle

Wir sind schon leicht unter Zeitdruck, da wir eigentlich am 21. Januar zurück sein müssen. Daraus wird wohl nix...

Wir nehmen wieder die Fähre nach Vancouver, und wieder zeigt sich uns ein unvergesslicher Anblick. Und diesmal hab ich etwas mehr Bilder, um davon zu berichten.

Der Bus verläßt Victoria um 11:30 und wir sind in Seattle um 23:30. Leider geht der nächste Bus nach Los Angeles erst um 6:00 Uhr morgens - das wären 7 Stunden Wartezeit. Glücklicherweise kennt Jose jemanden, der in Seattle wohnt. Wir werden also abgeholt, gehen kurz in eine Bar und dann gehts ins Bett. Das war im großen und ganzen mein Aufenthalt in Seattle :-)


Seattle

Ich treffe einen der gefährlichsten Männer der USA!!!

LESENSWERT!!!
Auch wenn der Post länger wird, es lohnt sich garantiert, das hier bis zum Ende zu lesen. Versprochen!

Also: wir treffen Patrick gegen 9 Uhr morgens. Er holt uns ab und wir gehen mit ihm auf eine Party, wo wir praktisch das who-is-who der kanadischen Schriftstellerszene treffen werden. Wie cool ist das denn?

Die Party findet auf einer anderen, kleineren Insel statt, auf Salt Rock Island (oder so ähnlich ;-). Patrick und seine Frau (auch Schriftstellerin) zahlen die Überfahrt für uns und geben uns später sogar noch ein Frühstück aus. Die zwei sind wirklich sehr nett, besonders von Patrick bin ich beeindruckt.

Ok, und jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Also: ich hab ganz leicht übertrieben, da der Herr, den ich getroffen habe, einer der ehemals gefährlichsten Männer der USA ist. Doch jetzt zu den Fakten:

Der Herr heißt Stephen Reid und war Ende der 70er, Anfang der 80er Mitglied der Stopwatch Gang, einer Bande, die in den USA 86 Banken ausgeraubt hat und dabei nie gefasst wurde! (Er wurde aber später verraten und war deshalb im Knast) Er war zu dieser Zeit auf der FBI Most Wanted List!! Und was soll ich sagen: der Mann ist super nett :-) Kein Scherz, wenn du ihn siehst, glaubst du, er könnte kein Wässerchen trüben.

Hier ein Link mit einem Bild. Leider ist der Text auf Englisch, konnte auf Deutsch nichts finden:

http://www.cbc.ca/news/background/stopwatchgang/index.html

Ich hab etliche Storys über ihn parat, aber die erzähle ich euch, wenn ich wieder daheim bin. Das wird viel cooler, wenn ich eure Gesichter sehe :-)

Nach der Party sind wir zurück nach Victoria und haben dort die Nacht verbracht. Patrick hat uns noch 100 Dollar für ein Hotel gegeben und hat sich dann verabschiedet. Hier die Bilder:


Der zweite Tag in Victoria - 20.01.2008

Victoria

Die Fahrt ist insgesamt doch sehr lang. Wir stopen in Vancouver, haben aber nur eine Stunde Aufenthalt. Dann geht ab mit der Fähre rüber auf Vancouver Island, wo auch Victoria liegt.

Die Überfahrt auf der Fähre ist Wahnsinn. wir sehen Delphine und auch die Landschaft ist einfach nur zu bewundern! Später in Victoria (seit Lake Louise sind es nun fast 40 Stunden Busfahrt!!!) beziehen wir die bisher schlechteste Jugendherberge. Fühle mich hier nicht sehr wohl, aber ist ja nur für eine Nacht.

Wir erkunden die Innenstadt von Victoria und sehen uns den Hafen an. Außerdem kümmern wir uns noch um das, weshalb wir eigentlich hergekommen sind: wir werden morgen Patrick Lane, den bekanntesten und meist ausgezeichneten kanadischen Autor unserer Zeit, besuchen. Jose will einen Kurzfilm über eine von Patricks Kurzgeschichten machen und wollte ihn treffen.

Und hier die Bilder zum 19. Januar:


Victoria - 19.01.2008

Hahaha

So, jetzt sind wir also im Bus nach Dawson Creek. Wir steigen in Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta, um und sind nun letztendlich auf unserem Weg in den Norden. Gegen 9 Uhr morgens am 17. Januar kommen wir an und...

...was für eine Scheiße! Ein totaler Reinfall! Wo wir uns unberührte Natur erhofft hatten, finden wir eine kleine Arbeiterstadt vor, deren Haupt- bzw. einzige Beschäftigungszweige die Gas- und Ölförderung sind. Dementsprechend dreckig ist es hier auch. Wirklich nix schönes.

Wir frühstücken hier und nehmen den nächsten Bus in Richtung Victoria um 11 Uhr. Cool, 16 Stunden im Bus für ein Frühstück. Na immerhin! ;-)

Und jetzt kommt ihr in den zweifelhaften Genuß aller meiner Bilder aus Dawson Creek.


Dawson Creek

Samstag, 15. März 2008

Lake Louise - ein Traum in Weiß!

Wir stehen früh auf und machen uns zu Fuß auf den knapp 6 Kilometer langen Weg zum eigentlichen See. Die Landschaft, durch die wir wandern, ist einfach wunderschön. Am See angekommen, verschlägt es uns erst einmal die Sprache, so fantastisch sieht das hier aus. Wir verbringen mehrere Stunden hier und genießen einfach diesen wunderschönen Ort.

Um 16:30 gehts mit dem Bus zurück nach Calgary, und von dort aus solls weiter gehen nach Dawson Creek (ja, heißt wirklich so). Wir wollen die Nordlichter sehen, und je weiter wir nach Norden fahren, um so besser sind die Chancen.

Und jetzt schaut euch mal die Bilder von Lake Louise an...


Lake Louise

Freitag, 14. März 2008

Calgary

Wir verbringen den ganzen 14. Januar im Bus und kommen am 15. Januar nach 22 Stunden Fahrt und 1330 Kilometern gegen 8 Uhr morgens an.

Wir machen uns sofort auf zum 180m hohen Calgary Tower, wo es für 6,50 Dollar raufgeht - geschenkt! Die Aussicht von ganz oben ist super, man hat ganz Calgary zu seinen Füßen. Was aber wirklich atemberaubend ist, ist die freie Sicht auf die Rocky Mountains, die sich im Westen befinden. Einfach fantastisch!

Danach laufen wir noch ein bißchen in Downtown und der Stephen Street rum und frühstücken ausgiebig. Um 13:15 verläßt unser Bus aber auch schon wieder Calgary und wir steuern unser nächstes Ziel, Lake Louise, an.

Die Fahrt im Bus ist diesmal wirklich was besonderes. Zunächst fahren wir an Teilen des olympischen Parks mit der Skisprungschanze vorbei, und nach einer knappen Stunde sind wir dann mitten in den Rocky Mountains. Die kann ich leide nicht beschreiben, dazu fehlen mir einfach die Worte. Vielleicht triffts "majestätisch" ganz gut...

In Lake Louise kommen wir gegen 16:30 an, und da wird es auch schon dunkel. Eine Kellnerin, in unserer Jugendherrberge, die wir fragen, was man hier sonst so machen kann, hat einen ganz einfachen Rat für uns: "Sich betrinken!" :-) Da hier wirklich nicht mehr viel los ist, gehts heute früh ins Bett und morgen sehen wir uns dann den See an.


Calgary

Donnerstag, 13. März 2008

Nipigon oder nicht Nipigon

Da unser Busfahrer uns aufklärt, dass es nicht einfach ist, in Nipigon einen Bus zu bekommen, ändern wir kurzfristig unser Ziel und steuern jetzt Winnipeg, die Heimat den Winni Puh, an. Das sind fast 2100 Kilometer im Bus! Könnt ihr euch das vorstellen? Ungefähr 31 Stunden! Natürlich mit kleinen Zwischenstops in Wawa (heißt wirklich so), White River und anderen Orten.

Die Landschaft hier oben ist fantastisch, genau so, wie man sich Kanada vorstellt. Viel Schnee und Natur pur. Wahnsinn! Ganz besonders toll sieht es aus, als wir mit dem Bus direkt am Oberen See vorbei fahren (die ganze Strecke von Sault Ste Marie nach Thunder Bay) - der Ausblick da oben ist einfach genial. Noch besser wird es, als wir den Sonnenuntergang hier oben bewundern dürfen. Einfach herrlich. Leider sind die Bilder davon nix geworden, da die Scheiben im Bus total verdreckt waren :(

Am 13. Januar um 07:20 sind wir in Winnipeg. Wir nehmen ein Taxi und lassen uns zur Jugendherrberge bringen und werden dabei schön beschissen. Die Herrberge ist gerade mal 2 Minuten Fußweg entfernt, wir fahren aber gut 5 Minuten in der Stadt rum :-)

Wir hauen uns eine Stunde aufs Ohr und erkunden dann Winnipeg. Wir sehen uns "The Forks" an, eine Stelle, wo zwei Flüsse münden. Und das alles bei einer Außetemperatur von -23°C!!! Wir essen was im Forks Market und sehen uns dann den windigsten Platz der Welt an, wo uns -35°C zu schaffen machen. Uh Leck!

Von 2 älteren Damen, die wir treffen, bekommen wir Karten für das Finale eines Highschool Eishockey Turniers geschenkt. Außerdem raten uns die Damen, mal in Lake Louise vorbei zu schauen.

Nach dem Eishockeyspiel sehen wir uns das Legislative Building an, wo José einen Wachmann wieder trifft, der auch schon vor 3 Jahren, bei Josés letztem Besuch, hier gearbeitet hat. Sachen gibts!

Wir essen noch was und planen komplett um. Wir fahren von hier nach Lake Louise (ein riesen Danke Schön an die zwei älteren Damen!!!) mit kurzem Zwischenstop in Calgary. Und dann sehen wir mal weiter.

So, jetzt die Bilder


Winnipeg

Zurück nach Toronto

Wir schreiben immernoch den 11. Januar, und ja, anfangs hetzen wir ganz schön durch Kanada durch. Aber wir haben halt auch nicht so lange Zeit.

Um 16 Uhr kommen wir in Toronto an. Bei der Suche nach einer Jugendherrberge (wir würden gerne mal duschen, das letzte Mal war in Boston ;-) treffen wir eine Asiatin, die uns die Jugendherrberge zeigen will. Wir kommen ins Gespräch und sie lädt uns ein, in ihrem Appartement zu duschen usw. Na das nenn ich mal Gastfreundschaft! Wir duschen also bei ihr und während dessen fertigt sie uns noch eine Karte mit Sehneswürdigkeiten an, die wir leicht zu Fuß erreichen können.

Wir essen anschließend was im Sears Center, erkunden die ganze Innenstadt per pedes und gucken uns am Ende noch kurz Chinatown an. Und mal eine kurze, aber wichtige Nebennotiz: die Mädels hier sind der abse, abse, abse, abse, absolute Hämmer! (Fanta 4 Fans an die Front!) Also, wer sich mal umgucken will, hier ist man sicher nicht am falschen Platz ;-)

Wir verlassen Toronto gegen 1 Uhr nachts und es geht auf in Richting Nipigon, unserem nächsten geplanten Stop.


Toronto

Die Niagara Fälle (11. Januar)

Endlich kann ich schlafen im Bus. Und das trotz eines wie irre rasenden Busfahrers. Aber totale Erschöpfung übermannt mich und ich schlafe friedlich. Bei unserem Zwischenstop in Toronto mache dann zum ersten Mal die Erfahrung, wie es ist, die komplette Morgentoilette inkusive Umziehen auf einem Busbahnhofklo zu verrichten. Außerdem schließe ich innige Bekanntschaft mit den dortigen Toiletten. Eine Erfahrung, die niemand in seinem Leben missen sollte ;-) Gegen 9 Uhr kommen wir in Niagara Falls, einem kleinen Ort mit großer Touristenattraktion, an. Wir laufen knapp 40 Minuten bis zu den Fällen und...

Zuerst bin ich mal schön enttäuscht. Zuerst sieht man nämlich den amerikanischen der zwei Fälle, und der ist eher nicht so attraktiv. Aber dann sehe ich den echten, den kanadischen, und... woah, fantastisch, hammergeil, bewundernswert, phenomenal, unglaublich und kaum zu beschreiben.

Gegen 16 Uhr verlassen wir Niagara Falls wieder und es geht auf nach Toronto. Und nun: guckst du Bildä!


Niagara Falls

Montreal und Ottawa

Hallo Freunde, um 5 Uhr morgens erreicht unser Bus den Zoll, ab 05:15 sind wir in Kanada. Um 06:15 treffen wir in Montreal, unserer ersten Station, ein. Wir gehen im Busterminal in ein Schnellrestaurant, wo ich 2 Mal halb auf dem Tisch liegend einschlafe, weil ich im Bus die ganze Fahrt über wach war.

Wir besteigen den Mont Royal und sehen uns die St. Catherine Street an. Da wir sonst nicht viel machen können, schlägt José vor, noch einen außerplanmäßigen Stop in Ottawa hinzulegen, da er dort vor 2 Jahren studiert hat.


Montreal



Gesagt, getan. Um 15 Uhr hüpfen wir erneut in den Bus, um 17:30 sind wir da. Wir sehen uns Parliament Hill mit seiner ewigen Flamme an, By Ward (eine Art Einkaufsmeile für Touristen), die Universität und gehen später am Abend noch ins Kino in "I am Legend". Ganz nett.

Danach gehts in eine Kneipe, wo wir einen von Josés Freunden von hier treffen. Es wird kurz was getrunken, aber um 0:30 verlassen wir Ottawa schon wieder. Nächster Halt: die Niagara Fälle!


Ottawa

Dienstag, 11. März 2008

Boston

In Boston sind wir praktisch nur 2 Tage. Wir wohnen bei der Familie von Alison, einer Studentin von Natalia. Natrülich wieder umsonst :-)

Am 08. Januar erkunden wir den historischen Teil von Boston mit John, Alisons Vater. John ist Geschichtslehrer und Direktor einer Schule und nimmt sich diesen Morgen nur für uns frei. Er zeigt uns unter anderem das Old State House, das Old South Meeting House, die City Hall, Fanueil Hall, Quincey Market, den Boston Stone, das Hause von Paul Revere, einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Unabhänigkeitskampf der USA, und tausend weitere Sachen. Das kann ich gar nicht alles aufzählen. Aber was John sich für eine Mühe macht für Leute, die er zum ersten Mal in seinem Leben sieht - absolut fantastisch.

Später erkunden wir allein noch ein bißchen die Stadt und sehen den Public Garden, einen kleinen Park im Herzen Bostons, die Commonwealth Avenue und den Copley Square. Von dort gehts dann zurück nach Hause, wo wir mit Alisons Familie zu Abend essen.

Am nächsten Tag sehen wir uns das MIT an, eines der häßlichsten Gebäude dieser Welt! Danach ist Harvard dran, die weltbekannt Uni. Davon hätte ich irgendwie mehr erwartet...
Und dann gehts auch schon ans Packen, denn heute abend ist Abreise nach Kanada! Wir kaufen spät abends die Tickets (eins kostet 415 Dollar und wir können damit 14 Tage quer durch Nordamerika reisen) und um 00:15 Uhr geht das Abenteuer los! Kanada, wir kommen!


Boston

Philadelphia

Also, ab jetzt wird alles immer etwas zusammengefaßt, so auch der 5 Tage Philly Aufenthalt. Also:

An Tag 1 gehen wir persich essen - fantastisch. Danach wird Cranium gespielt und es fliegen wortwörtlich die Fetzen. Mir machts Spaß, aber die Pärchen sind dabei, sich übelst zu verkrachen. Also wird nach der zweiten partie abgebrochen. Aber mein Team lag in Führung - YEAH!!!!!!!!!!

An Tag 2 führt uns Ryan, Emelys Freund, etwas durch die Stadt. Wir gehen später das berühmte Philly-Cheese-Steak essen - eine Art Burger mit geschnetzeltem Fleisch, viel Käse und einer Art Rahmsoße. Hört sich vielleicht nicht sehr aufregend an, schmeckt aber köstlich!

Tag 3 birgt mein absolutes Highlight in Philadelphia: ich laufe die weltbekannte Treppe aus Rocky hoch und runter. Weiß gar nicht mehr wie oft :-) Nebenbei sehe ich noch die City Hall, das Love Sign und so weiter; alles nix im Vergleich zu Rocky. Am Abend ziehen wir dann um und wohnen ab jetzt bei Joses Freundin Amy. Wesentlich geräumiger und für uns wird direkt am ersten Abend lecker Sri Lankanisch (heißt das so?) gekocht. Amy und ihr Familie kommen nämlich aus Sri Lanka. Wer hätte das gedacht? ;-)

Tag 4: Wir sehen und die Barner Foundation mit ihren Gemälden von van Gogh, Monet, Manet, Renoir, Matisse, Cezanne und Picasso an. Danach gibts eine italienische Stadtführung. Zunächst besuchen wir die Straße, durch die Rocky im ersten Film joggt. Dann besuche ich den besten Pizzaladen der USA und danach gehts zu einer italienischen Bäckerei. Dad, du hättest deine wahre Freude gehabt!

Und am 5. Tag (dem 7. Januar) verlassen wir Philly in Richtung Boston. Wieder mit dem Chinabus, ist ja so schön billig. Und hier die Bilder zu den 5 Tagen Philly:


Philadelphia

Endlich 2008

Die letzten zwei Tage in New York vergehen realtiv ereignislos. Ich sehe mir am 1. Januar noch einen kleinen Höhepunkt an - das Hauptquartier der Ghostbusters aus gleichnamigem Film. Cool :-)

Ansonsten ist nur ausziehen angesagt aus der Wohnung, die sich als mittlere Katastrophe rausgestellt hat. Beim Beziehen war die Wohnung nicht sauber, im Laufe der Woche gehen die Abflüsse in Bad und Küche nicht mehr richtig, die Heizung im Schlafzimmer ist super laut, Lichtschalter funktionieren nicht und das Sicherheitsschloß der Tür ist komplett im Arsch!

Deshalb wird die Wohnung auch nur bestenfalls oberflächlich gesäubert vor dem Auszug. Ich hätte sie ja sauber gemacht und dann Geld zurück verlangt, aber unsere spanische Fraktion ist dagegen - naja.

Wir machen uns also auf nach Philadelphia, der nächsten Station. Wir nehmen einen Chinabus, das ist ein ultra-billig Bus (kostet nur 10 Dollar), der von Chinesen betrieben wird. Leider ist der Bus auch unterste Klasse, Heizung geht zum Beispiel nicht. Ganz toll bei den herrschenden Temperaturen.

In Philli warten wir dann auf Martas Freundin Emily, bei ihr werden wir die nächsten Tage wohnen. Und wir machen zum ersten Mal Bekanntschaft mit übler Kälte - ich fühle mich wie gefroren und freue mich sehr auf Kanada ;-)

Und hier die letzten Bilder aus New York. Schade eigenlich :-(


New York - die Letzte

Geil!

Oh Mann, schon wieder ne Woche her...? Da ich im Moment ja Spring Break (Frühlingsferien) hab, werd ich mal versuchen, den Blog komplett auf den neuesten Stand zu bringen. Aber bevor wir in New York weiter machen, gibts kurze Infos über die letzten 2 Tage. Geilomat! :-)

Gestern war ich im Staples Center und hab mir die Lakers angesehen. Die Tickets haben wir auf dem Schwarzmarkt gekauft (der hier seinen Namen wriklich zu Recht trägt :-) und haben 150 Dollar gekostet. Kein billiges Vergnügen, aber... Wahnsinn - und Kobe ist der Hammer. Die Lakers haben das Spiel zwar verloren, aber war trotzdem eine super Stimmung da. Die letzten 1,5 Minuten hat die ganze Halle gestanden, weil es so ein enges und spannendes Spiel war. Uh Leck!!! Und Ames, hab leider nicht das Trikot von Kobe bekommen - das nächte Mal vielleicht.


L.A. Lakers!!!



Heut war ich dann am Zuma Beach, der liegt über ne Stunde nördlich von Oxy. Vorbei an Santa Monica Beach und Malibu und schon waren wir da. Sehr geil, waren ne Gruppe von 15 Mann. Super geil und mega Sonne!!!


Zuma Beach

Montag, 3. März 2008

Silvester

Den 30. können wir getrost außer Acht lassen, da haben wir praktisch nix gemacht. einzig nenneswertes Detail: ich besitze wieder Winterschuhe. Habe genau die gleichen gekauft, hat mich wieder 100 Dollar gekostet. Und, ach ja: extra für Silvester sind Anais und Natalia wieder angereist.

Und jetzt auf nach Silvester. Der Morgen verlief wie folgt:
Aufstehen 8:34, in der Ticketschlange für Freiheitsstatue 9:51, in der Schlange zur Fähre 10:23, auf der Fähre 12:17, auf Liberty Island 12:47, auf der Fähre zurück 13:58. Das war der beeindruckende Besuch bei Miss Liberty :-)
Auf Liberty Island (die Insel, auf der die Freiheitsstaue steht) hab ich übrigens das SCHLECHTESTE Essen hier in den USA gegessen. Die Pommes eine Katastrophe und der Buger - unter aller Sau ist noch zu gut bewertet!

Gegen 20 Uhr verlassen wir die Wohnung auf der Suche nach einem Restaurant für einen Silveserschmaus und werden dann auch an der Ecke 48. und Lexington fündig: Raffles Cafe and Restaurant. Kurz: der Hammer! Mein Menu bestehend aus Minestrone, Spaghetti Primavera und Käsekuchen mit Erdbeersoße ist ein Gedicht. Jeden Cent der knapp 42 Dollar wert.

Info für alle, die mal nach New York kommen: versucht den Käsekuchen hier. Ist zwar teuer, aber absolut super klasse!

Danach gehts raus auf die Strassen, aber der Weg zum Times Square wird von Tausenden von Polizisten abgesperrt. Leider :( Also begeben wir uns zur südwestlichen Ecke des Central Parks und erleben Silvester auf der Leinwand in Mitten einer riesigen Menschenmenge. Cool!


Silvester

Ok, weiter in New York

Wir schreiben inzwischen den 29.12.07. Zunächst gehts auf zur Südspitze von Manhatten, von wo aus man mit der Fähre zur Freiheitsstatue kommt. Allerdings schrecken uns nach unserer Ankunft die extrem langen Warteschlangen ab. Nur um ein Ticket für die Fähre zu bekommen, muss man über eine Stunde warten. Und dann haben wir noch nicht mal über die Wartezeit zur eigentlichen Fähre gesprochen...

Also wird kurzfristig der Entschluss gefasst, auf das Empire State Building zu klettern. Gesagt, getan. Ist schon beeindruckend, da oben, kann aber mit unserem nächtlichen Besuch auf dem Rock nicht mithalten. Bei Nacht mit den ganzen Lichtern - unschlagbar!

Danach gehts auf zum Times Square, wo wir nach ein wenig Bummeln dann ins Kino gehen in "Das Beste kommt zum Schluss" mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. Sensationeller Film! Wer ihn nicht gesehen hat: reingehen!!!

Der Abend endet mit einem Besuch in der Bleeker Street im Viertel Greenwich Village, eine Straße voller Bars und Clubs. Und danach endet der Tag dann auch wieder in unserem Appartement.

Fotoshow:


29.12.07

Schmerz lass nach!

Gestern, Samstag, den 02.03.2008, habe ich seit fast 5 jahren mal wieder richtig Fußball gespielt. Hier gibts einen Fußballclub, und da hab ich dann mal mitgemacht. Hat super viel Spaß gemacht, auch wenn meine Technik einfach nicht mehr mit meiner filigranen Eleganz früherer Tage zu vergleichen ist ;-)

Zum Thema Rücken: hat nach dem Spielen weh getan, hielt sich aber in Grenzen. Heute bin ich wieder beschwerdefrei. Man könnte den Versuch als vollen Erfolg werten!

ABER: ich weh! Ja genau; nicht "mir tut x und y weh", nein: ich weh! Alles schmerzt. Selbst der geilste Knackarsch der Welt (sprich: meiner :-) ist voller Kater mit Unmengen von Muskeln. Aber das schlimmste sind die Adduktoren. Jegliches Heranziehen ist eine echte Qual. Da fällt auch nicht weiter auf, dass die Oberschenkel beim Treppensteigen völlig die Nerven verlieren.

Und was lernen wir daraus? Genau: ich liebe Fußball!!! :-)

Nachtrag: ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben eine Blutblase. Man lernt nie aus ;-)