Nach geschlagenen 6 Stunden Fahrt ins nördliche Kalifornien kommen wir endlich gegen 19 Uhr an unserem Ziel an. Das Ziel heißt Carmel by the Sea, ein kleiner, recht wohlhabender Ort, in dem Clint Eastwood in den 80ern mal Bügermeister war. Kleiner Gag am Rande: er hat ein Gesetz geändert, so dass man Eis kaufen und damit auf die Strasse gehen durfte. War vorher verboten. Wenn das mal net cool ist...:-)
Aber weiter: Das Haus unserer Gastfamilie befindet sich ganz oben auf einem Berg (ein kleiner, aber immerhin); der Berg gehört im Prinzip komplett unserer Gastfamilie. Das Haus, oder vielleicht besser Anwesen, umfasst 2 Häuser (ein drittes wird gerade gebaut), Pool und eine Wahnsinnsaussicht! Und das könnt ihr euch jetzt alles hier angucken.
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| Die Tour nach Norden und unser neues zu Hause |
Nach der Ankunft haben wir die Eltern von Janey, Joses Studentin, die uns eingeladen hat, kennen gelernt und mit ihnen zu Abend gegessen. Nach dem Essen gings dann ins hauseigene Kino im Untergeschoss, wo wir uns "A beautiful Mind" angesehen haben. Danach gings ins Bett.
Tag 2 beginnt erst sehr spät, aufgestanden wurde erst so gegen 11:30 Uhr. Janey hat uns in nahe gelegene Monterey gefahren, wo wir zunächst essen waren und ein wenig den Ort erkundert haben. Danach haben wir dann dem Aquarium dort einen Besuch abgestattet. Bilder folgen hier
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| Monterey |
Nach der Heimkehr haben wir dann noch Cranium gespielt, Mädels gegen Jungs. Natürlich haben die Jungs gewonnen. Mit Abstand!!! :-) Dass die 2 überhaupt über die erste Hälfte des Spielfelds heraus gekommen sind, haben sie nur ihrem Würfelglück zu verdanken: bei 4 richtigen Antworten (im ganzen Spiel :-) 3 mal lila gewürfelt (mit lila überspringt man direkt ein Viertel des Spielfelds). Aber das war schon ein grandioser Sieg! Olé! ;-)
So, Tag 3. Unglaublicher Weise hat Janeys Mama sich dazu bereit erklärt, uns nach San Francisco zu fahren. Nach 2 Stunden Fahrt waren wir also endlich da. Und ich kann euch sagen: mit Abstand die beste Stadt, die ich bisher gesehen hab. L.A. ist irgendwie keine richtige Stadt, ist viel zu groß. Und Las Vegas war "künstlich", da wurde halt eine Stadt in der Wüste errichtet. Gegen san Fracisco kommt keine der Städte an. Nicht mal im Ansatz!!!
In dem Hostel, das wir gebucht hatten, hatten wir ein kleines Appartement, in dem wir alle 4 gewohnt haben. Gekostet hat es ungefähr 20 Euro pro Nacht pro Kopf, völlig ok. Ich kann das Hostel empfehlen - hat aber sicher nicht die Klasse eines Hotels. Hammer war aber die Lage: keine 5 Minuten zu Fuß zum "Union Square", dem "Mittelpunkt" der Stadt.
Dort sind wir dann auch zuerst hin. Danach gings mit dem Cable Car, das ihr alle aus Filmen kennt, zur Bucht. Dort gings zu "Fisherman's Wharf" und zum "Pier 39". Dort haben wir praktisch den ganzen Tag verbracht. Abends gings wieder zurück ins Hostel und später sind Jose und ich nochmal per Cable Car zur Bucht. Dort gings in eine Bar, wo ich die besten Long Island Ice Teas meines Leben getrunken hab. Absolut super genial! Und jetzt könnt ihr euch ein (paar) Bild(er) davon machen
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| San Francisco - Ankunft, Unterkunft |
Ach ja, bevor ichs vergesse: auf ein typisch amerikanisches Tahnksgiving-Mahl haben wir verzichtet, um einen Tag mehr in San Francisco zu haben. Ich würde definitiv sagen: das hat sich gelohnt!!!
22. November, zweiter Tag in San Fran. Es stand eine Radtour zur Golden Gate Bridge an. Das überqueren der Brücke war schon ein außergewöhnliches Erlebnis. Das alles siehst du sonst nur im Fernsehn, und auf einmal bist du mitten drin. Wahnsinn! Gänsehaut!!! Die Tour hat uns den ganzen Tag gekostet, war es aber auch jeden Fall wert. Als wir wieder im Hostel waren, sind wir noch etwas shoppen gegangen. Und: nachts um 22 Uhr haben Jose und ich uns ein riesen Sandwich gekauft und sind damit auf den Union Square. Dort haben wir einfach gesessen, tausende von Leuten beobachtet und dabei unsere Sandwichs gegessen. Einfach nur genial!
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| Golden Gate Bridge und so |
Samstag, unser letzer Tag in San Fran. Wir stehen früh auf, ich geh kurz shoppen (ohne was zu finden :-(. Dann ein Cable Car, ab zur "Crookedest Street". Das ist eine Straße, die auf einer ganz kurzen Strecke unglaublich viele Kurven macht, und es sind immer Haarnadelkurven. Ein Traum für jeden Autofahrer :-) Danach gings dann kurz nach China Town. Und dann haben wir uns auch schon in Richtung Bahnhof gemacht, denn gegen 14 Uhr hat auch schon unser Zug auf uns gewartet. Sehr schade, es gab doch noch so viel zu sehen...
Die Rückfahrt hat mit Wartezeit so um die 6 Stunden gedauert, war aber völlig ereignislos. Es ging von San Francisco per Zug nach San Jose, dort 2 Stunden Aufenthalt, dann per Bus weiter nach Monterey. Hat nicht einmal 20 Euro gekostet. Sehr günstig! Hier gibts die Bilder zum letzten Tag in San Francisco
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| Letzter Tag in San Francisco |
Abends wurden wir dann wieder von unserer Gsstfamilie aufgenommen. Nach einem sher leckeren Abendessen haben wir nochmal Cranium gespielt. Natalia, Anais und Janey gegen Jose und mich. Und: wir haben verloren. ja, ich weiß, Schande über uns. Aber die haben auch beschissen wie die Hölle, und hatten ja immerhin einen Muttersprachler dabei. Was bei dem Spiel ja ganz hilfreich ist.
Sonntag gings dann ganz früh zurück. Leider ging San Francisco viel zu schnell vorbei. Die Stadt ist so voller Leben, die vibriert richtig. Selbst nachts ist immer was los. Aber ganz anders als in Las Vegas, wo halt nur die Casinos sind. In San Francisco kannst du immer überall hingehen und hast eine Menge zu sehen. Eine tolle Stadt! Ein Wiedersehen ist keinesfalls ausgeschlossen! :-)





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